Freitag, 31. März 2017

Mohn-Nuss-Schneckenkuchen


Ja, Schneckenkuchen ist echt super. Den müsst ihr unbedingt mal nachbacken. Zum Befüllen muss
man nicht nur Mohn oder Nüsse verwenden, ihr könnt da auch auf andere Leckereien zurück-greifen, wie z.B. auf Kirschen oder gewürfelte Äpfel mit Zimt und Zitrone abgeschmeckt......♥♥♥ Nach Lust und Laune, es schmeckt alles hervorragend. Wenn der Schneckenkuchen mit Obst gefüllt
wird, dann würde ich anstatt des Puderzuckers obendrauf eine Zitronenglasur spritzen damit auch etwas Frische ins Spiel kommt. Aber, was soll ich da lang reden, ihr werdet das schon machen.
Zum Nachmittagskaffee ist sehr oft ein Kuchen ohne viel Creme gefragt. Bei uns jedenfalls. Auch viele andere Menschen lieben diese Art von Kuchen und er macht auch noch weniger Arbeit.
 
 Zutaten für den Teig:
200 g. weiche Butter
450 g. Weizenmehl
1 Backpulver
80 g. Zucker
250 griechisches Joghurt
etwas Vanilleextrakt
Abrieb ½ Zitrone

Zutaten für die Mohnfülle:
125 g. gemahlenen Mohn
1 EL. Semmelbrösel
40 g. Butter
63 ml Milch
1 EL. Honig
2 EL. Zucker
1 TL. Zimt
1 EL. Rum
etwas Zitronenabrieb

Zutaten für die Nussfülle:
125 g. gemahlene Walnüsse
1 EL. Semmelbrösel
20 g. Butter
63 ml Milch
1 EL. Honig
2 EL. Zucker
1 TL. Zimt
1 EL. Rum
etwas Zitronenabrieb

Zubereitung Teig:
Alle Zutaten auf eine Arbeitsfläche (oder in die Rührschüssel der Küchemaschine) geben und rasch
zu einem Teig verkneten. Den Teig ca. 30 Minuten ruhren lassen.
Unterdessen die Fülle vorbereiten.
Für die Mohnfülle: Milch, Butter, Honig, Zucker und Zimt in einer Pfanne einmal aufkochen lassen,
vom Herd ziehen, den Mohn, Zitronenabrieb und Rum dazugeben und gut unterrühren. Abkühlen
lassen.
Für die Nussfülle: Zubereitung auf die gleiche Art und Weise wie die Mohnfülle.

Backofen auf 175° Ober/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.
Die abgekühlte Mohnfülle in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle geben und zur Seite stellen.
Die Nussfülle ebenfalls in einen separaten Spritzbeutel füllen.

Nun den Teig in vier Portionen teilen. Teig zuerst zu einer Rolle formen und anschließend mit dem
Nudelholz länglich ausrollen. Mit dem Teigrad ein wenig zurecht schneiden, sodass ein langer
Streifen entsteht. Mit der Hälfte der Mohnfülle aus dem Spritzbeutel füllen. Den Teig längs
zusammenrollen und gut verschließen. Nun die lange Teigrolle auf das Backblech legen und zur
Schnecke aufrollen. Die restlichen 3 Portionen ebenso verarbeiten, jedoch abwechselnd mit der
Nussfülle füllen und wieder auf das Backblech legen und aufrollen damit am Schluß eine große
Schnecke entsteht. Die Teigschnecke mit einem Tortenring umschließen damit sie beim
Backen ihre runde Form bekommt. Mit Ei bestreichen und im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten
goldgelb backen.

Mein Tipp: auf die Mohnfülle Rosinen legen, schmeckt lecker – muss aber nicht sein.♥♥♥
Auf ein Auskühlgitter geben und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Teigstreifen vor dem Befüllen




Ich wünsche euch gutes Gelingen

Eure Irmi

Freitag, 24. März 2017

Apfelstrudel mit Mürbteig


Ein Klassiker in der österreichischen Mehlspeisküche ist der Apfelstrudel, der ganzjährig Saison hat
und von dem man nie Langeweile bekommt. Als Dessert oder zum Nachmittagskaffee darf man
den Apfelstrudel anbieten und er wird immer dankend angenommen. Aber nicht nur in Österreich
sondern auch bei uns in Südtirol ist der Apfelstrudel typisch und dieser hier ist nach einem Haus-
Rezept von meiner Mutti. Er hat immer vorzüglich gemundet. Für diesen Strudel habe ich beim
Apfel die Sorte "Gala" benutzt; mir persönlich schmeckt der Strudel aber am besten mit einem
"Granny Smith".  Probiert einfach mal einen Granny-Strudel. !
Wer jetzt Lust auf Südtiroler Rezepte bekommen hat und sich gerne das eine oder andere Gericht
auf den Teller holen möchte, darf sich gerne hier durchklicken und etwas nach kochen. Ich wünsche
euch viel Spaß dabei und lasst es euch schmecken.




Zutaten für den Teig:
125 g. Butter
125 g. Puderzucker
etwas abgeriebene Zitronenschale
1 Vanillezucker
1 EL. Milch
1 Ei
280 g. Mehl
1 TL. Backpulver
1 Prise Salz

Zutaten für die Fülle:
600 g. Äpfel (Gala)
50 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 TL. Zimt
50 g. Semmelbrösel
40 g. Sultaninen
20 g. Pignoli/Pinienkerne
2 EL. Rum
Ei zum Bestreichen
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Die Zutaten für den Teig zusammen verkneten. Den Mürbteig in eine Folie wickeln und im
Kühlschrank für ca. 30 Minuten ruhen lassen.
Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.
Die Brösel mit etwas Butter in einer Pfanne leicht anrösten und dann abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Fülle vorbereiten. Äpfel schälen und fein schneiden. Mit Rum beträufeln.
Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einem gut bemehlten Tuch oder einer Silikonunter-
lage ausrollen. Die Menge reicht für eine Teigplatte von ca. 35 x35 cm.
Die abgekühlten Brösel auf dem Teig verteilen, die geschnittenen Äpfel ebenfalls
darauf verteilen. Zucker, Zimt und Vanillezucker mischen und darüber streuen, dann auch die
Sultaninen und die Pignoli/Pinienkerne gleichmäßig darauf verteilen.
Den Strudel einrollen und auf das Backblech setzen. Mit Ei bestreichen.
Im Ofen ca. 35 Minuten backen lassen.
Nachdem der Strudel abgekühlt ist, mit Puderzucker bestreuen und servieren.













Alles Liebe
Eure Irmi

Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive
Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.

Dienstag, 21. März 2017

Feldsalat-Risotto mit Möhren


Was soll ich dazu noch lange schreiben, es schaut herrlich aus und es schmeckt herrlich. Es ist ein
tolles Rezept, das ich gesehen und spontan nach gekocht habe, nichts daran abgeändert, nichts
dazu gebastelt oder weggelassen. Lediglich wurde Pecorino durch Gorgonzola ersetzt, aber auch
nur weil ich den restlichen Gorgonzola verbrauchen wollte.
Das Rezept hat mir sofort zugesagt, so wie es ist, ist es grandios !!.
Die Mengenangaben waren ausgerichtet für 2 Personen und ich konnte sie 1:1 übernehmen.
Gorgonzola, Möhren und Feldsalat ergänzen den italienischen Klassiker ganz wunderbar und ich
darf euch sagen: nachkochen, Mund auf und genießen.
Zu diesem Rezept kam ich beim Stöbern auf der „essen & trinken“ Website – auf dieser Website
bin ich regelmäßig unterwegs. Viele gute Ideen kann man sich von dort holen.

Zutaten für 2 Personen:
50 g. Feldsalat
1 EL. Zitronensaft
3 EL. Olivenöl
30 g. Gorgonzola (den würzigen von der Stange)
50 g. Schalotten
500 ml Gemüsebrühe (ca.)
40 g. Butter
150 g. Risotto-Reis
50 ml. Weißwein
200 g. Möhren
50 ml. Mineralwasser
Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker
1 EL. Weißweinessig
½ TL. Kümmel

Zubereitung:
Feldsalat putzen, waschen und tropfnass im Mixbecher mit Zitronensaft und 2 EL. Öl grob
pürieren. Gorgonzola in kleine Stückchen schneiden.
Schalotten pellen und in feine Würfelchen schneiden. Brühe erhitzen.
Restliches Öl und 30 g. Butter in einer Pfanne erhitzen, Schalotten und Reis darin glasig dünsten.
Wein zugeben und einkochen lassen. Mit 150 ml Brühe angießen, Reis ca. 20 Minuten garen.
Immer mal wieder Brühe dazugeben und umrühren.
Möhren schälen und schräg in Scheibchen schneiden. Restliche Butter in einem Topf erwärmen,
Mineralwasser , Möhren dazugeben, salzen und die Prise Zucker dazugeben. Bei mittlerer Hitze
halb zugedeckt ca. 10 Minuten garen. Die Flüssigkeit sollte fast eingekocht sein. Mit Essig und
Kümmel würzen.
Risotto vom Herd nehmen, salzen und pfeffern. Feldsalatpüree vorsichtig unterheben.
Auf Tellern anrichten, Möhren dazugeben und mit Gorgonzola-Stückchen garnieren.
Lasst es euch schmecken.

Alles Liebe

Eure Irmi

Sonntag, 19. März 2017

Stimmung am Montiggler See


Kommt mit mir, ich lade euch ein zu einem Rundgang am großen Montiggler-See.
Flächenmäßig groß ist der große Montiggler See nicht. Er heißt nur so weil es nämlich noch einen
kleinen Montiggler See gibt, der auch in unmittelbarer Nähe liegt und nicht weniger Ausstrahlung
besitzt. Beide Seen liegen  im Naturschutzgebiet Montiggler Wald. In diesem Naherholungsgebiet
erfährt man Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele gleichermaßen. Naturfeeling pur kann man
hier erleben und das auf eine richtig angenehme Weise. Ein großartig ausgebautes und auch sehr gepflegtes Wanderwege-Netz wird geboten, das von Jung und Alt gerne und oft genutzt wird.




Romantische Spazierrundwege und ruhige Plätzchen laden zum Verweilen ein und auf den
reichlich vorhandenen Sitzgelegenheiten können wir eine Pause einlegen und ein Sonnenbad
nehmen. Wir haben uns heute richtig Zeit gelassen und viele dieser Rastplätze aufgesucht um
zwischendurch wieder die Seele baumeln zu lassen. Erholung in vollen Zügen haben wir uns
geleistet.

 
Kleine idyllische Buchten rund um den See laden zum Wildbaden ein und stärken das Wohlbefinden
in freier Natur, bieten Fitness an der frischen Luft. Nicht nur Badebegeisterte verbringen hier ihre
wertvolle Freizeit, sondern auch Biker, Wanderer, Spaziergänger u.s.w.




Ohne Moos nix los im Montiggler Wald. Baumstämme und Steine lassen sich vom Moos über-
wuchern. Sie liegen schon lange Zeiten am selben Platz. Natur, die ihre Ruhe hat und sich nach ihren Wünschen entfalten kann.




Das kleine Biotop am See zeigte uns heute wie wunderbar sich die Bäume und Sträucher im klaren Wasser spiegeln. Nachdem momentan die Äste noch kahl sind und kein Laub tragen, das dem Wasser das Licht nimmt, ist die Spiegelung viel deutlicher zu erkennen.  Es lohnt sich wirklich, einen
Blick in dieses vermeintliche "Wirrwarr" zu werfen.
 
 
 
 
Ein Blick in den Himmel, da findet man auch ein lohnendes Fotomotiv das sich beachtlich zeigt.
Ganze Fotoserien könnte man davon schießen ohne müde zu werden. Beim Fotografieren und
Motive suchen vergesse ich meistens die Zeit, die Stunden vergehen wie im Flug.
 
Doch der Abend naht unweigerlich, die Sonne hat an Wärme verloren und wir müssen langsam aber sicher wieder unsere Jacken überziehen. Es ist doch erst Mitte März und trotzdem waren wir heute schon ohne Jacke unterwegs. Für diese Zeit eine richtig angenehme Temperatur.
So geht jetzt ein schöner und geruhsamer Nachmittag zu Ende und zufrieden treten wir das rest-
liche Stück Wanderweg an. Der Parkplatz ist nicht mehr all zu weit entfernt und wird sich jetzt wohl
schon etwas geleert haben. Neu gestärkt verlassen die Menschen wieder diese Idylle.
 






Aber bevor wir heute nach Hause fahren, werfen wir noch einmal einen Blick auf den See, der jetzt
im Abendlicht seinen ganz besonderen Reiz ausstrahlt.  Deutlich erkennen wir - es wird bald Nacht am Montiggler See.

Ich hoffe der Rundgang mit mir hat euch gefallen und ihr konntet einige Eindrücke mitnehmen.
Dann wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag und „mochts guat“.

Alles Liebe

Eure Irmi

Freitag, 17. März 2017

Haselnusskuchen


der nussigste Haselnusskuchen den ihr je backen könnt.
Bekanntlicherweise haben die Kuchen bei Mama oder Oma immer am besten geschmeckt. Doch
mit diesem Kuchen könnt ihr ganz sicher mithalten. Der einfache Klassiker unter den Kuchen
beschert uns so manches Glücksgefühl. Da können die allerschönsten Torten aufgefahren werden,
wenn sich dann ein einfacher Klassiker dazwischenschiebt, werden von ihm alle Sinne geraubt.
Er ist saftig und das ist vor allem das Wichtigste, und er hat Geschmack. Jeder Bissen ist einfach ein
Genuss. Probieren lohnt sich hier auf jeden Fall, mehr muss ich euch dazu nicht sagen.







Zutaten:
250 g. weiche Butter
250 g. Zucker
1 Prise Salz
Vanilleextrakt (Menge nach Wunsch)
4 Eier
250 g. Weizenmehl
1 Pckg. Backpulver
240 Haselnusskerne gemahlen
125 ml. Milch

Zutaten für die Glasur:
150 Kuvertüre hell oder dunkel  (b.m. gemischt)
1 TL. Kokosöl
30 g. Haselnüsse grob gehackt für die Deko

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Kastenform von ca. 30 cm Länge ausbuttern und mit 
Mehl bestreuen.
Butter in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und leicht anschlagen. Zucker, Salz und
Vanilleextrakt dazugeben und alles weiß-cremig aufschlagen lassen. (ca. 8 Minuten)
In der Zwischenzeit Mehl und Backpulver durch ein Sieb laufen lassen und gut miteinander
vermischen. Haselnüsse dazugeben und zur Seite stellen.
Jetzt die Eier nacheinander einzeln unterschlagen lassen bis sie sich gut mit der Buttermasse
verbunden haben.
Nun das Mehl/Nussgemisch esslöffelweise und abwechselnd mit der Milch unterheben lassen.
Nur kurz – bis sich die Masse verbunden hat. !!!
Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und in das vorgeheizte Backrohr schieben und ca. 50-55 Minuten backen lassen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen auf ein Auskühlgitter stürzen, mit einem Küchentuch bedecken und komplett
auskühlen lassen.
Zubereitung Glasur und Fertigstellung:
die Schokolade in kleinere Stücke teilen und mit dem Kokosöl auf einem Wasserbad schmelzen
lassen. Den Kuchen zuerst von übrigen Kuchenkrümeln befreien, das funktioniert gut mit einem
Silikonpinsel. Krümel auf dem Kuchen stören beim Glasieren und machen ein schlechtes Bild.
Den Kuchen auf ein Tortenteller umsetzen.
Mein Tipp: 2 Streifen Backpapier schneiden und der Länge nach knapp unter den Kuchen schieben,
das verhindert, dass die Glasur das Tortenteller verschmutzt. ♥♥♥
Den Kuchen glasieren, die Glasur ein wenig anziehen lassen, mit den grob gehackten Haselnüssen
dekorieren.  Die Papierstreifen langsam waagrecht wieder abziehen und das Teller ist sauber.




Alles Liebe

Eure Irmi
 
Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive
Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.

Dienstag, 14. März 2017

Lauch-Tartelettes mit Pilzen


Ganz oft haben wir Lust auf ein vegetarisches Gericht. Diese Lauch-Tartelettes mit Pilzen haben
echt vorzüglich geschmeckt, so gut, dass sogar gerne auf ein Fleischgericht verzichtet wird.
Die Tartelettes sind wahnsinnig tauglich für Veränderungen, schon allein beim Gemüse kann man
einen Blick in den Kühlschrank werfen und den ggf. leeren. Es wird wahrscheinlich verschiedenes
anderes Gemüse gut passen und gut schmecken.
Ich habe leider keine richtigen Tartelettes-Förmchen und habe deshalb die Förmchen genommen, die ich sonst für die Creme brulee  benutze. War vielleicht nicht ganz ideal, ging aber so. Optisch
gäbe es ein schöneres Bild, wenn die Tartelettes breiter im Durchmesser wären und dafür weniger tief. Geschmacklich waren sie top. Wir haben dazu einen gemischten Salat verspeist. Ein Klasse-
Essen !!
Für die Deko hat meine Schwester gesorgt. Sie hat mir die schönen Rosen aus Eierkarton gebastelt.
Vielen Dank dafür. ♥♥♥
 


Zutaten für 6 Tartelettes:
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
130 g. Champignon braun
40 g. Schalotten
100 g. Lauch
Kräutersalz
Öl für die Pfanne
150 ml. Sahne
3 EL. Schmand
Salz und Pfeffer
Parmesankäse
 
Zubereitung:
Backofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen.
Pilze putzen und vierteln, Lauch und Schalotten ebenfalls putzen und schneiden, ungefähr gleich groß oder etwas kleiner wie die Pilze.
Öl in die Pfanne geben und das Gemüse darin ca.2-3 Minuten dünsten, mit Kräutersalz würzen,
vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
Sahne und Schmand in einem Becher glattrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Blätterteig ausrollen und die Tartelettes-Förmchen damit auskleiden. Das Gemüse darin
verteilen. Die Schmand-Sahne Mischung darüber gießen. Die Förmchen sollten nur ca. ¾ voll
werden. Mit Parmesankäse bestreuen und im Ofen ca. 35 Minuten backen.
Mit gemischten Salat servieren, (b. m. Radicchio, Zuckerhut und der grüne Teil vom Lauch)
 


 
Guten Appetit
 
Eure Irmi

Freitag, 10. März 2017

Schokoroulade Schwarzwälder-Art


Schwarzwäldertorte ist eine meiner Lieblinge und diese Schokorolle nach Schwarzwälder-Art hat
mindestens genau so gut geschmeckt. Mein lieber HP hat mir vorgeschlagen, doch wieder mal
eine Schwarzwälder zu backen, da konnte ich seinem Wunsch nicht widerstehen. Ich hatte ja noch
Amarena-Kirschen im Kühlschrank und die restlichen Zutaten waren auch im Haus. So ging es schon
am Morgen mit dem Backen los. Doch als ich die Roulade füllen wollte kam die tolle Überraschung.
Im Amarena-Kirsch-Saft lagen nur mehr wenige Kirschen, reichlich wenig für die Fülle und schon gar
keine für die Dekoration oben drauf. Die Roulade habe ich deshalb mit Belegkirschen dekoriert.
Optisch doch auch schön, finde ich. Jedoch in der Roulade hätten wir alle gerne mehr Kirschen
gefunden. So ergab es nebenbei ein richtiges Suchspiel - hopps wer hat denn hier eine Kirsche gefunden.??? ♥♥♥ Anscheinend waren doch welche versteckt.




Zutaten Biskuitrolle:
5 Eier
80 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
70 g. Mehl
25 g. Speisestärke
15 g. Kakaopulver ungesüßt
½ TL. Backpulver
20 ml neutrales Speiseöl

Zutaten für die Fülle:
500 ml. Sahne
1 EL. Puderzucker
5 TL. San-apart oder anderes Sahnestandmittel
Amarena-Kirschen (Menge nach Wunsch)

Zutaten für die Tränke:
3 EL. Amarena-Kirsch-Saft
3 EL. Kirschwasser

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Biskuit sollten Raumtemperatur haben.
Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Das Backblech mit Backpapier belegen.
Eier mit Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz zu einer sehr cremigen und stabilen, fast steifen
Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 8 Min.)
Mehl, Speisestärke, Kakaopulver und Backpulver mischen und in den aufgeschlagenen Teig
sieben, vorsichtig unterheben. Danach das Speiseöl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig auf das vorbereitete Blech streichen und für ca. 12 Min. backen.
Es empfiehlt sich die Stäbchenprobe zu machen.
Den noch warmen Biskuit auf ein gezuckertes Küchentuch stürzen und das Backpapier vorsichtig
entfernen. Danach die Roulade in das Küchentuch einrollen und komplett auskühlen lassen.
Inzwischen Sahne aus dem Kühlschrank holen, Puderzucker dazugeben, leicht anschlagen, San-
apart einrieseln lassen und fertig schlagen.
Kirschwasser und Amarena-Kirsch-Saft mischen.
Die ausgekühlte Roulade ausrollen, mit der Sahne bestreichen, (einen kleinen Teil für die Deko zur
Seite legen) und mit den Kirschen belegen. Roulade wieder einrollen. Mit Folie abdecken und im
Kühlschrank gut durchkühlen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen, Sahnetupfer aufspritzen und mit Kirschen belegen.
Dunkle Schokolade darüber raspeln.
Fertig ist die Schokorolle Schwarzwälder Art. ♥♥♥ Lasst es euch schmecken.

Ich wünsche euch noch ein geruhsames Wochenende und alles Liebe

Eure Irmi

Dienstag, 7. März 2017

Joghurt-Haselnuss-Brot


Manches mal hab ich richtig Lust auf selbst gebackenes Brot. Meine Freude zum Brot backen steigt
von mal zu mal. Wenn das Brot dann noch gut schmeckt und auch gut gelingt dann stellt sich
anschließend eine angenehme Zufriedenheit ein, die ein gutes Gefühl vermittelt. Ein Gefühl, das
ich nicht mehr missen möchte.
Brot backen nach einem selbst kreierten Rezept gibt jedes mal einen neuen Kik, schmeckt es oder
schmeckt es nicht oder bleibt es vielleicht nach dem Backen nur ein flaches Brett?. Solche und
ähnliche Fragen beschäftigen mich bis zur Verkostung des Brotes. Ich habe nämlich im Brot backen
noch keine überdimensionale Erfahrung. Die erfahrenen Brotbäcker hingegen erkennen ein gutes Brot schon an der Beschaffenheit des Teiges.
 



Zutaten:
340 g Weizenmehl
60 g Hartweizen Gries
8 g Salz
60 g. Honig
6 g Trockenhefe
1 TL. Brotgewürz
100 g Joghurt lauwarm
180 ml Wasser lauwarm
20 g. geriebene Haselnüsse

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Trockenhefe und Honig im lauwarmen Wasser (max. 30°) auflösen.
Die trockenen Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und kurz durchmischen
lassen. Dann das Joghurt und das Hefegemisch dazugeben und zu einem glatten Teig kneten.
Mit der Küchenmaschine dauert das ca. 8 Minuten. Den Teig herausnehmen, mit der Hand
noch einmal kurz durchkneten, zu einer Kugel formen, dann kommt er zurück in die Schüssel
und soll dort abgedeckt ca. 2 Stunden gehen; dabei sollte er das doppelte Volumen erreichen.
Nun wird der Teig nochmals in die Hand genommen, zu einem länglichen Laib geformt und
auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt. Dort kann er wieder ruhen und schön aufgehen,
das dauert auch wieder so ca. 1 Stunde. Der Teig sollte mit einem Tuch bedeckt werden, dass er
vom Zugluft verschont bleibt.
Inzwischen soll man der Backofen auf 230° Ober/Unterhitze vorheizen. Auf den Boden des
Backofens einen Behälter mit heißem Wasser platzieren, der Dampf gibt dem Brot eine schönere
Kruste.
Sobald der Teig ausreichend aufgegangen ist, das Brot an der Oberfläche mit einem Messer
kreuzweise einschneiden, in den Backofen schieben und für ca. 15 Minuten backen, danach die
Temperatur auf 200° zurückstellen und weitere 35-40 Minuten fertig backen. Brot aus dem Ofen
holen und die Klopfprobe machen. (= das Brot umdrehen und mit dem Finger daraufklopfen,
klingt es hohl ist das Brot fertig gebacken.) Das Brot vor dem Anschneiden komplett auskühlen lassen.

Alles Liebe und gutes Gelingen

Eure Irmi

Sonntag, 5. März 2017

Winterabschied


der Winter nimmt Abschied, er hat ausgedient. Der Frühling marschiert mit kleinen Schritten ins
Land und zeigt dem Winter die Hörner. Er schickt uns unter Tage warme Sonnenstrahlen und er
erwärmt, vorerst noch zaghaft, die kalte Luft. Langsam sprießen die winterharten Pflanzen aus der
Erde. Es zeigen sich zuerst kleine Risse in der Erde und schon ein paar Tage später strecken sie
ihre grünen Köpfchen heraus. Dann jubeln wir, hurra die Winterlinge sind da.
Bei uns im Garten sind sie immer die Ersten, abgesehen von den Christrosen die noch viel früher
ihre Blüten öffnen.
Die Winterlinge mit ihrer sonnigen Farbe und die Strahlen der Frühlingssonne sind doch wirklich
ein super tolles Team. Die herrliche Natur im Frühling spendet uns jedes Jahr neuen Schwung.




Weiter ziehen die Tage ins Land und der Frühling erwacht überall, so auch im tiefen Frühlingstal.
Das Frühlingstal erstreckt sich vom Montiggler-See ausgehend in Richtung Kalterer-See.
Wenn im Frühling das kleine Tal weiß wird, weil dort hunderttausende von Märzenbecher blühen, pilgern die Menschen in Scharen durch das Tal und bestaunen den herrlichen Anblick.
Besonders an den Wochenenden kann man dort zu diesem Zeitpunkt nicht die  übliche Ruhe und
Erholung genießen, die einem sonst hier geboten wird. Leider ist die Dauer der Blüte so kurz, deshalb wird das Wandern im Tal zu dieser Zeit auch so intensiv genutzt.
Wir haben hierfür einen Wochentag locker gemacht; jedoch hat uns die Sehnsucht zu früh dahin
getrieben. So konnten wir nur wenige Einzelstücke bewundern, wie ihr auf den Fotos unten sehen
könnt. Die Schönsten habe ich für euch ausgesucht und im Bild festgehalten.

 



Und weil es mir keine Ruhe gelassen hat, bin ich nach 10 Tagen nochmals durch den Wald
gestreift um das Schauspiel in voller Pracht zu erleben. Weiße Blüten wohin man schaut, im
tiefen finsteren Wald und unter alten Ästen vergraben, überall leuchten sie einem entgegen.



Aber auch noch ein paar Wochen später wird der Montiggler-See für einen Rundgang genutzt,
da blühen nämlich überall die Leberblümchen und strecken die blauen Blüten in den Tag. Nicht
weniger schön und nicht weniger attraktiv. Blauer Teppich am Boden und blau der Himmel, ein
angenehmes Gefühl, das ebenfalls zu meinen anderen Genussmomenten zählt.
Das Wandern im Montiggler Wald ist für mich und meinen lieben HP genau das Richtige; wir
sind nämlich „Flachlandwanderer“ die nicht gerne viele Höhenmeter bezwingen.




Zu Hause haben die Primeln ihren Auftritt. Gekauft habe ich sie mal, sie warten noch an einem
geschützten Ort auf das Auspflanzen. Meine persönliche Farbkombination in diesem Frühling ist
weiß-rot-rosa. Da die Auswahl der Farben riesengroß ist, tut man sich wirklich sehr schwer eine Entscheidung zu treffen aber ich habe mich entschieden, dieser Frühling soll rosa sein.
Die leuchtenden Farben vermitteln neuen Frühlings-Schwung, da kann der Winter noch so grimmig
sein, jetzt muss er Abschied nehmen (obwohl ich ihn nicht ungern mag).




Einen herrlichen Sonntag wünsche ich euch, kommt gut in den Frühling und alles Liebe

Eure Irmi

Freitag, 3. März 2017

Nuss-Champignon-Crostini


Ich könnte mir vorstellen, dass diese Crostinchen zum Apéro sehr gut passen. Sollte jemand Gäste
erwarten und eine Kleinigkeit zum Aperitiv servieren wollen, dann macht er hiermit eine klasse
Figur. Sie schmecken und schmecken und..........! ♥♥♥ Man könnte nicht genug davon bekommen.
Da ich ein Knoblauch und auch ein Pesto-Fan bin, werde ich diese tollen Dinger auch mal zum
Abendbrot servieren. Sie schmecken warm sehr gut, aber auch ausgekühlt sind sie ein wahrer
Leckerbissen.




Zutaten für ca. 12 Stück
15 g. Mandelkerne
15 g. Pistazienkerne
1 Knoblauchzehe
1 EL. Petersilie gehackt
etwas Rosmarin (Menge nach Wunsch)
40-50 ml. Sonnenblumenöl ca.
Salz + Pfeffer aus der Mühle
200 g. Champignon
1 Baguette
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Mandel- und Pistazienkerne grob hacken und in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten,
abkühlen und in einen Mixbecher geben. Knoblauch schälen, grob hacken, mit der Petersilie
und dem Rosmarin in den Mixbecher geben. Salzen, pfeffern und mit dem Öl zu einem Pesto
mixen.
Champignon putzen und in Scheiben schneiden. In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Pilze
darin scharf anbraten. (Sollten sie Wasser ziehen, dieses vollständig verdampfen lassen) Salzen
und pfeffern, dann sofort das Nuss-Pesto dazugeben und leicht vermischen.
Das Baguette schräg in Scheibchen schneiden. Die Brotscheiben in der beschichteten Pfanne toasten. Man kann die Brotscheiben auch auf ein Backblech legen und im Ofen auf 230° toasten.
Die Crostini mit den Nuss-Champignon's belegen und noch warm servieren.










Quelle: Annemarie Wildeisen

Alles Liebe und es soll euch schmecken.

Eure Irmi