Freitag, 20. Oktober 2017

RedLove-Schoko-Torte


Rot ist die Liebe sagt man immer. Hier ist die passende Torte, die mit viel Liebe gemacht und mit noch mehr Liebe gefüllt wurde.  In Echt ! ♥♥♥
Die Fruchteinlage besteht aus „RedLove“ pur, schmeckt wunderbar fruchtig,  säuerlich und süß gleichermaßen und macht sich optisch hervorragend - ein Genuss nicht nur für's Auge sondern auch für den Gaumen. Die kleinen Äpfelchen mit der kräftig roten Schale und mit dem ungewöhnlich roten Fruchtfleisch sind ein richtiger Knaller - sie sind total cool und super gesund.
Mittlerweile wissen das viele Menschen, dass Äpfel sehr gesund sind, sie stärken die Abwehrkräfte und  liefern uns wichtige Mineralstoffe. Zahlreiche Forschungen belegen, dass schon ein Apfel pro Tag unsere Gesundheit fördert.
So gesehen, hat es die Eva doch gut gemeint mit dem Adam, als sie ihm den Apfel reichte -
da gibt es glatt ❤❤❤ für die Eva.

Zutaten für den Biskuit:
5 Eier (Gr. L.) (mit Raumtemperatur !!)
170 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
120 g. Weizenmehl
65 g. Stärke
30 g. Kakao ungesüßt
1 ½ TL. Backpulver
20 ml. Öl

Zutaten für die Fruchteinlage:
400 g. RedLove
70 ml schwarzer Johannisbeersirup
60 ml. Wasser
40 ml. Zitronensaft
2 EL. Zucker
6 Blatt Gelatine

Zutaten für die Creme:
170 g. Gezuckerte Kondensmilch
250 g. Mascarpone
250 ml. Sahne
5 TL. San apart

Zutaten zum Einstreichen der Torte:
250 ml. Sahne
2 ½ TL. San apart

Zutaten für die Schokoglasur:
160 Zartbitter-Kuvertüre
100 Sahne
2 EL. Neutrales Speiseöl
außerdem verschiedene Früchte für die Dekoration

Zubereitung Wiener Boden: (kann eventuell am Tag vorher sein)
Den Backofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 26 cm Ø vorbereiten – Boden der Backform einfetten und mit Mehl bestäuben
oder mit Backpapier belegen.
Ganze Eier mit Salz, Zucker und Vanillezucker zu einer sehr cremigen und stabilen fast steifen
Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-8 Min.)
Mehl, Stärke, Kakao und Backpulver mischen und in die aufgeschlagene Masse sieben, alles vorsichtig unterheben, danach das Öl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen für ca. 35 Min. backen.
Die Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen, etwas ruhen lassen,
noch warm die Backform entfernen, Kuchen auf ein Auskühlgitter stürzen.
Danach den Kuchen mit dem Küchentuch abdecken, komplett auskühlen lassen und dann unter
die Tortenglocke geben zum Aufbewahren bis zum Gebrauch.
Zubereitung Fruchteinlage: (kann eventuell am Tag vorher sein)
RedLove-Äpfelchen schälen, Kernhaus entfernen und würfelig schneiden. Die Äpfel in einen Topf
geben, Sirup, Wasser, Zitronensaft und Zucker dazugeben und für 4-5 Minuten köcheln lassen.
Die Masse anschließend in einem Mixer fein pürieren und zurück in die Pfanne geben, lauwarm
abkühlen lassen.
Ein Gefäß mit flachem Boden mit Klarsichtfolie auslegen. Einen Tortenring auf 23 cm einstellen,
den Ring in das Gefäß geben und mit der Klarsichtfolie außen einschlagen.
Die Gelatine-Blätter im kalten Wasser für ca. 10 Minuten einweichen. Danach ca. 3 EL. Wasser
in einem kleinen Topf erhitzen, Topf vom Herd ziehen, Gelatine-Blätter ausdrücken und im warmen
Wasser schmelzen lassen. Achten dass kein Klümpchen mehr vorhanden sind. Nun 3 EL. Fruchtpüree zur Gelatine geben damit sich die Temperatur angleicht und gut durchmischen, dann die Gelatinemasse zum restlichen Fruchtpüree geben, die Masse gut und gleichmüßig mischen.
Die Fruchtmasse in den Tortenring  gießen, abdecken und für mindestens 2 Stunden (oder besser über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
Zubereitung Creme:
Die Mascarpone mit der gezuckerten Kondesmilch cremig rühren. Danach die kalte Sahne
dazugeben und leicht anschlagen, San apart einrieseln lassen und die Creme weiterschlagen bis
sie andickt. Bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen.
Tortenaufbau und Fertigstellung:
Die Torte in der Mitte waagrecht teilen. Den Tortenboden auf eine Tortenplatte geben und mit der
Hälfte der Creme bestreichen. Die Creme glattstreichen.
Die Fruchteinlage von der Klarsichtfolie lösen und mittig auf der Creme platziern. Einen Tortenring
um die Torte geben. Mit der restlichen Creme zuerst die leeren Außenränder auffüllen und dann
eine Schicht über die Fruchteinlage geben. Creme glattstreichen. Tortendeckel auflegen. Torte
abdecken und einige Stunden oder besser über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Anschließend die Sahne leicht anschlagen. San apart einrieseln lassen und die Sahne fertig
schlagen. Die Tortenoberseite mit Sahne einstreichen – glatt abziehen. Tortenring entfernen.
Den Außenrand der Torte 1 x einstreichen und glatt abziehen. Torte und restliche Sahne für ca.
½ Stunde kühlen. Den Außenrand der Torte ein 2. mal einstreichen und glatt abziehen.
Für die Glasur: die Schoko-Kuvertüre grob hacken. Die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen
(bis kurz vors Kochen bringen), Topf vom Herd ziehen und die Schokolade in der Sahne schmelzen lassen. Mit dem Schneebesen zu einer leicht cremigen Masse rühren. Das Öl zugeben und ebenfalls
unterrühren. Die Torte aus der Kühlung holen und mit der Glasur überziehen, dabei darauf achten,
dass die Glasur am Tortenrand nur teilweise abrinnt. Die Torte glatt-klopfen.
Zum Abschluss mit Früchten nach Wunsch dekorieren. Torte noch ca. 1 Stunde kühlen.





Nun wünsche ich euch gutes Gelingen und ein schönes Wochenende
Eure Irmi

Dienstag, 17. Oktober 2017

Champignon-Semmelknödel auf Gemüseragout


heute sind wir wieder vegetarisch unterwegs.
Warum auch nicht, dieses Knödelgericht hat uns ausgezeichnet geschmeckt und gab uns das gute
Gefühl etwas ordentliches im Bauch zu haben.
Da mein lieber HP ein großer Knödelfan ist, kann ich ihm diese traditionelle Südtiroler Speise immer
wieder auf den Tisch bringen. Sie ist klassisch, bodenständig und mit verschiedenen Geschmack-Zutaten kann man sie vielfältig abwandeln.
Ich finde, Klassiker sind immer noch die Besten und die am öftesten Gewünschten. Schon als Kind
bekommt man am heimischen Küchen-Tisch Klassiker serviert, sie treten so in unser Leben und verankern sich dort. Dabei sind sie sehr oft mit Familientraditionen verbunden, die es wert sind, sie zu behüten und weiter zu geben.





Zutaten für die Knödel: (Die Menge ergibt ca. 8 Knödel)
300 g. Weiß-Brot altbacken
½ Zwiebel
50 g. Butter
100 g. Champignon
280 ml. Milch
2 Eier Gr. L.
Salz + Pfeffer
2 EL. Petersilie fein geschnitten
1 EL. Semmelbrösel
2 EL. Mehl ca.

Zutaten für das Gemüseragout:
½ Zwiebel
140 Karotten
50 g. Lauch
80 g. Zucchini
80 g. Paprika rot
1 Zehe Knoblauch
2 EL Kräuteröl f. d. Pfanne
Salz + Pfeffer
80 ml. Gemüsebrühe
50 ml. Sahne / etwas Speisestärke

Zubereitung Knödel:
Das Brot in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben, leicht salzen. Die Zwiebel
schälen und klein schneiden. Die Champignons putzen und ebenfalls klein schneiden.
Die Butter in eine Pfanne geben und darin die Zwiebel und Champignons leicht anrösten. Mit
wenig Salz und Pfeffer würzen, alles dem Brot beimengen und gut vermischen.
Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und gründlich durch mischen. Abgedeckt ca. 2
Stunden ziehen lassen.
Danach die Knödelmasse mit Semmelbrösel und Mehl vermischen. Mit angefeuchteten Händen die
Knödel formen.
Salzwasser zum Kochen bringen und die Knödel darin auf kleiner Flamme ca. 15 Minuten ziehen
lassen. (Wasser sollte nicht mehr wallend kochen)

Zubereitung Gemüseragout:
Das Gemüse putzen, Zwiebel schälen, alles würfelig schneiden. Knoblauch pellen und in
Scheibchen schneiden.
Das Öl in eine Pfanne geben und die Zwiebel darin glasig dünsten. Gemüse dazugeben, mit Salz,
Pfeffer und Knoblauch würzen und ca. 5 Minuten garen. Dann mit Brühe löschen und so lange garen bis das Gemüse bissfest ist. Zum Schluss mit Sahne und Speisestärke abbinden.
Servieren und genießen.



Ich wünsche euch einen guten Appetit
Eure Irmi

Freitag, 13. Oktober 2017

Karamell-Apfel-Trifle


Super lecker, mehr kann ich dazu nicht sagen. Zwar etwas Arbeit, aber es lohnt sich zu 100 Prozent.
Mein lieber HP konnte mit dem Probieren gar nicht warten, er hat gleich nach dem Schichten dieses Trifle verzehrt und ich habe mich von ihm anstecken lassen. Ganz ohne es wirklich zu wollen löffelt man das Glas leer. Frisch geschichtet ist es ein totaler Traum, lange durchziehen lassen ist hier nicht nötig. Als süßer Abschluss eines tollen Menü ist dieses Trifle sehr zu empfehlen denn es ist fruchtig und nicht zu schwer.
Ich habe das Dessert in einem Magazin von Eatsmarter gesehen und einfach nur die Birnen mit Äpfel ausgetauscht. Äpfel habe ich immer zu Hause - den Weg ins Geschäft um Birnen zu holen habe ich mir hier glatt gespart denn es schmeckt auch mit Äpfeln hervorragend.

Mein Tipp: das Trifle bitte nicht im Kühlschrank lagern, der Karamell verliert dann seine cremige Konsistenz. ❤❤❤


Zutaten für 4 Personen:
2 Äpfel
2 EL. Zitronensaft
2 EL. Vanillezucker
100 ml. Weißwein
300 ml. Sahne
100 g. Brauner Zucker
20 ml. Brandy
1 EL. Kakaopulver
50 g. Butter
8 Stück Löffelbiskuits
50 g. Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:
Die Äpfel schälen, vom Kernhaus befreien und klein würfeln. Zusammen mit dem Zitronensaft und
dem Vanillezucker und dem Wein aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen.
Für die Sauce 150 ml. Sahne mit dem braunen Zucker unter ständigem Rühren zu einer
goldbraunen Karamellsauce einköcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, den Brandy, die Butter
und den Kakao dazugeben, (Achtung Spritzgefahr !!) gut durchmischen, damit sich die Karamell-
stückchen wieder auflösen. Karamell auskühlen lassen.
Die restliche Sahne halb steif schlagen.
Die Löffelbiskuits und die Kuvertüre in einem Blitzhacker grob zerkleinern lassen und 2 EL. davon
für die Deko zur Seite stellen. Restliche Biskuitbrösel auf vier Gläser aufteilen. Die Äpfel darauf
verteilen. Die Karamellsauce darüberträufeln. Mit der Sahne abschließen und mit Biskuitbrösel
dekorieren.










Lasst es euch schmecken und ein schönes Wochenende wünscht euch
Eure Irmi

Dienstag, 10. Oktober 2017

Hühnerbrustfilets in Thymian-Senf-Sauce


Echt Klasse die Hühnerbrüstchen in Thymian-Senf-Sauce. Würzig – einfach - und einfach super.
Wie oft probiert man ein Rezept, man verändert es nach eigenen Wünschen, es schmeckt, aber nur
bedingt. Um so toller ist es dann, wenn man anschließend ein wohliges Gefühl spürt und man
sagt: WOW, das koche ich wieder. So ist es mir heute ergangen. Wenn dann noch mein lieber HP sagt: das schmeckt sehr gut, weiß ich, dass es auch von seiner Seite nochmal gewünscht wird.
Als Beilage gab es heute ganz simpel ein paar Salzkartoffeln und rotes Paprikagemüse. Die Paprika wurden in wenig Butterschmalz mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker gedünstet.



Zutaten für 2 Personen:
2 Hühnerbrüstchen
3 EL. Kräuteröl
1 EL. Butter
Salz, Pfeffer
½ Zwiebel kleinwürfelig geschnitten
60 ml. Weißwein
80 ml. Sahne
1 EL. Senf
etwas Muskat, Salz, Pfeffer
Thymianblättchen von 3 kleinen Zweigen

Zubereitung:
Hühnerbrustfilets waschen und trockentupfen. Danach mit Salz und Pfeffer würzen. In Kräuteröl
und Butter anbraten. Die Hühnerbrustfilets aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen, den
ausgetretenen Bratensaft dazugeben.
In der selben Pfanne (Pfanne nicht putzen) wird nun die würfelig geschnittene Zwiebel leicht
angebraten und mit dem Weißwein gelöscht, kurz einkochen lassen.
Inzwischen die Sahne mit Senf, Muskat und den Thymianblättchen gut verrühren. Salzen und
pfeffern – aber Achtung – es ist schon Würze durch den Senf vorhanden.
Die Sahnemischung zur Weißweinsauce geben, gut unterrühren. Die Hühnerbrustfilets der Sauce
beifügen. Das Fleisch in der Sauce ca. 20 Minuten sanft schmoren. Vor dem Servieren die Hühnerbrustfilets in Scheiben schneiden.



Lasst es euch schmecken.
Eure Irmi

Freitag, 6. Oktober 2017

Sonntagskuchen mit Nutella


Sonntag ohne Kuchen, geht das ?? Es geht, wenn es gehen muss, weil es vielleicht einmal keine Zeit zum Kuchenbacken gibt. Doch dieser Kuchen ist so schnell gemacht, dass er zeitmäßig überall hinein
passt. Da ist die Ausrede für "keine Zeit" fast nicht mehr angebracht. Die Zutaten hat man auch zu Hause, es könnte höchstens die Nutella fehlen, vielleicht, wenn jemand der Nutella nicht so viel Sympathie entgegen bringt. Doch Nutella kann man auch mit Marmelade oder verschiedenen Früchten ersetzen.
Der Kuchen ist luftig und locker, nicht zu süß (ich habe die Zuckermenge sowieso schon reduziert) und er passt herrlich zu einer Tasse Kaffee und einem sonntäglichen Ratscher“.
In unserer Familie werden solche Kuchen sehr gerne gegessen und die Kuchenbäckerin hat auch nichts dagegen, denn er gibt weniger Arbeit.
Macht ihn nach, ein dickes Lob von Seiten eurer Familie ist hiermit gesichert. !!👍👍





Zutaten:
300 g. Weizenmehl
½ Tüte Backpulver
1 Prise Salz
3 Eier (mit Raumtemperatur)
130 g. Zucker
1 Vanillezucker
etwas Zitronenabrieb
150 ml Sahne
80 ml neutrales Speiseöl (b.m. Sonnenblumenöl)
3-4 EL. Nutella (Menge nach Wunsch !!)

Zubereitung:
Den Backofen auf 170 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Backform von 24 cm Ø mit meinem
Backtrennfett einstreichen.
Die Nutella über Wasserbad geschmeidig rühren (nicht flüssig). Mehl mit Backpulver und Salz ver-
mischen.
Die Eier in die Rührschüssel der Küchenmaschine schlagen, Zucker und Vanillezucker dazugeben
und ca. 8 Minuten aufschlagen. Das Öl nach und nach langsam unterschlagen lassen, die Sahne und Zitronenabrieb dazu mischen und ebenfalls unterrühren. Löffelweise das Mehl unter mengen.
Die Masse am Ende noch einmal kurz auf höchster Stufe aufschlagen.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Nun die Nutella mit einem Teelöffel
unregelmäßig auf dem Teig verteilen. Den Kuchen im Ofen für 35 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen, den Kuchen aus der Form lösen und auf ein Auskühlgitter geben. Mit einem
Tuch abdecken bis er erkaltet ist. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.



Nun wünsche ich euch noch gutes Gelingen und ein schönes Wochenende
Eure Irmi

Dienstag, 3. Oktober 2017

Kartoffelsalat mit Karotten und Sellerie


Früher gab es bei uns zu Hause den Kartoffelsalat hauptsächlich im Winter. Man hatte Kartoffeln
eingelagert und es galt, diese zu verwerten. Deshalb ist für mich Kartoffelsalat eher ein Wintersalat.
Wir befinden uns momentan in der Zeit, wo der Herbst gerade so farbenfroh eingezogen ist und ganz automatisch kommt wieder der Kartoffelsalat in meine Gedanken, heute ganz herbstlich begleitet vom restlichen Gemüse aus dem Garten.

Kartoffelsalat kann man wunderbar vorbereiten, soll er doch durchgezogen sein, wenn er verspeist
wird. Ein paar mal umrühren tut ihm gut, er liebt das. Deshalb schlage ich vor, den Salat fertig
zu machen, ziehen lassen und kurz vor dem Servieren nochmals abschmecken, wenn nötig und
mit Schnittlauch verfeinern.
Ich habe gestern Bratwürstchen dazu gereicht, es war ein schmackhaftes bodenständiges Mittagessen.



Zutaten für 4 Portionen:
700 g. Kartoffeln festkochend
60 g. Karotten
60 g. Selleriestengel
½ kleine gelbe Zwiebel
1 ½ rote Spitzpaprika

Zutaten für die Marinade:
2 TL. Senf
1 EL. Kapern
Salz, Pfeffer
Essig, Olivenöl
Schnittlauch

Zubereitung:
Kartoffeln waschen und weich kochen. Wasser abgießen , Kartoffeln auskühlen lassen und nachher
pellen.
Karotten schälen, Selleriestengel von Fäden befreien. Das Gemüse in kleine Stücke teilen (Größe
nach Wunsch) und in Salzwasser ca. 3 Minuten blanchieren. Wasser abgießen (dabei eine Tasse
davon auffangen und zur Seite stellen). Auskühlen lassen.
Die Marinade vorbereiten: dafür Senf, fein gehackte Kapern, Salz, Pfeffer und Essig in einer kleinen
Schüssel gut durchmischen. Öl langsam dazumischen und die Marinade weiter aufschlagen bis sie sich schön verbunden hat.
Zwiebel schälen und fein hacken. Spitzpaprika waschen, entkernen und in Streifen schneiden.
Kartoffeln schneiden und in eine Schüssel geben, Zwiebeln, Paprika und Gemüse dazugeben,
Marinade darüber gießen, alles gut durchmischen. Sollte sich der Salat zu trocken anfühlen, dann
bitte mit dem zur Seite gestellten (noch warmen) Gemüsekochwasser übergießen. Bitte langsam –
nur so viel nötig ist - ziehen lassen und eventuell später nachgießen.
Vor dem Servieren mit Schnittlauch garnieren.



Ich wünsche guten Appetit


Eure Irmi

Freitag, 29. September 2017

Zwetschgen-Mohn-Streusel-Tarte


Am Morgen gibt es jetzt schon relativ kühle Temperaturen, der Morgentau sitzt auf den Gräsern
und Blättern; er glänzt in der aufgehenden Sonne und es scheint als hätte es in der Nacht geregnet.
Der Herbst ist eingezogen, er ist eine ganz besondere Zeit, die Zeit des Umbruchs von Sommer auf Winter.
Wir freuen uns, wenn der Herbst noch eine Weile bleibt, er soll uns doch mit schönen Farben verwöhnen und die Früchte reifen lassen. Die wunderbaren Zwetschgen, die ich für diese Streusel-
Tarte mit Mohn verarbeitet habe, konnte ich voll reif vom Baum pflücken. Der Kuchen ist typisch für die herbstliche Zeit. Man sehnt sich nach herrlichen Düften, wie Mohn, Kastanien, Äpfel, Zimt u.s.w. Diese Düfte vermitteln uns Wärme, die wir in dieser Zeit dringend benötigen. 





Zutaten für die Streuselmasse:
380 g. Weizenmehl
180 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
200 g. Butter
1 Eigelb
1 Ei

Zutaten für die Mohnfülle:
250 g. Gemahlenen Mohn
80 g. Geriebene Walnüsse
75 g. Butter
140 ml. Milch
2 EL. Honig
4 EL. Zucker
3 EL. Rum
etwas Zimt
Abrieb ½ Zitrone

250 g. Zwetschgen für den Belag

Zubereitung Fülle:
Milch, Honig, Zucker und Butter in einen Topf geben und 1 x kurz aufkochen. Nüsse und Mohn
dazugeben und alles zusammen nochmals kurz kochen. Rum, Zimt und Zitronenabrieb dazugeben,
untermischen. Pfanne vom Herd nehmen. Fülle auskühlen lassen.
Zubereitung Streuselteig:
Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu Streusel verarbeiten lassen.
1/3 der Streusel für den Belag zur Seite legen.
Tarteform von 28 cm Ø mit meinem Backtrenfett ausstreichen. Streusel einfüllen, den
Boden leicht andrücken und einen Rand hochziehen, anschließend für 30 Minuten in den
Kühlschrank stellen.
Inzwischen den Backofen auf 170 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Zwetschgen waschen, entsteinen und vierteln.
Die Tarteform aus dem Kühlschrank holen, mit der Mohnmasse bestreichen, mit Zwetschgen
belegen. Die restlichen Streusel darüber verteilen und im vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten
backen.




Alles Liebe
Eure Irmi

Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive
Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.

Dienstag, 26. September 2017

Spaghetti mit Pilzen


Mittlerweile kennt ihr mich ja, ich liebe keine Rezepte, die großes Meisterkönnen oder riesigen
Arbeitsaufwand von mir verlangen, auch möchte ich nicht von den Zutaten um die halbe Stadt
geschickt werden um sie zu besorgen. Ich koche und backe sehr gerne, aber bodenständig, heimat-
typisch und mit meistens regionalen Produkten. Ich mag es nicht gut leiden, wenn ich extravagante
Zutaten besorgen muss, von welchen ich dann von der ganzen Packung nur 1 EL. voll benötige.
Der Rest verbleibt im Schrank, wer weiß wie lange.
Meine Rezepte treffen sicherlich viele Blog-Leser, die ähnlich denken und die zum Nachkochen
oder Nachbacken genau solche Rezepte suchen und ich wünsche euch hiermit viel Spaß beim Stöbern auf diesem Blog.



Zutaten für 2 Personen:
180 g. Spaghetti
60 g. Frühlingszwiebel
1 Zehe Knoblauch
120 g. Kräuterseitlinge
1 EL. Butter
40 ml. Weißwein
Kräutersalz
1 kl. Zweig frischen Basilikum
2 EL. Parmesan gerieben

Zubereitung:
Frührlingszwiebel pellen und in feine Ringe schneiden. Kräuterseitlinge würfeln. Knoblauch
ebenfalls schälen und in Scheibchen schneiden.
Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Salz dazugeben. Nudeln im kochenden Wasser
al dente“ kochen. Nudeln abseihen. Etwas Nudelwasser für die Sauce aufbewahren.
Unterdessen die Butter in eine Pfanne geben, erhitzen und die Frühlingszwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch und Pilze dazugeben und mit dünsten. Mit Weißwein löschen.
Nach und nach mit etwas Nudelwasser aufgießen. Alles zu einer molligen Sauce köcheln lassen.
Zum Schluß den geriebenen Parmesan unterheben, salzen wenn notwendig, Basilikumblätter
dazugeben, die Spaghetti dazugeben, 1 mal gut durchmischen.
Auf Tellern anrichten und servieren.



Guten Appetit
Eure Irmi

Freitag, 22. September 2017

Brombeer-Roulade


Die Roulade war ein Gaumenschmaus, fruchtig durch die Brombeeren, frisch durch den Saft und
den Abrieb der Zitrone und sahnig-cremig. Einfach herrlich. !!!
Ganz zu Unrecht war ich früher immer  der Meinung, dass Brombeeren wenig geschmackvoll sind.
Jetzt bin ich eines Besseren belehrt  worden – Gott sei Dank. Aufgefallen ist es mir schon bei meiner
Zwetschgen-Brombeer-Himbeer-Marmelade, die ich euch nur ans Herz legen kann. Ich habe sie hier
als einen Teil der Füllung benutzt wo sie einen hervorragenden Dienst getan hat, geschmacklich und
auch optisch, wie ich finde.


Zutaten für die Roulade:
5 Eier
80 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
110 g. Mehl
½ TL. Backpulver
20 ml. Neutrales Speiseöl

Zutaten für die Sahne-Creme:
350 Sahne
250 Mascarpone
150 Quark
2 EL. Puderzucker
1 EL. Honig
1 EL. Zitronensaft frisch gepresst
Abrieb ½ Zitrone
6 TL. San apart
125 g. Brombeeren zum Befüllen der Roulade
Brombeeren für die Deko separat dazu

Zubereitung Biskuit:
Ofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Das Backbleck mit Backpapier belegen.
Eier mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz zu einer sehr cremigen und stabilen, fast steifen Masse  aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 8 Min.)
Mehl und Backpulver mischen und in den aufgeschlagenen Teig sieben, vorsichtig unterheben.
Danach das Speiseöl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig auf das vorbereitete Blech streichen und für ca. 12 Min. backen.
Es empfiehlt sich die Stäbchenprobe zu machen.
Den noch leicht warmen Biskuit auf ein gezuckertes Küchentuch stürzen und das Backpapier vorsichtig  entfernen. Danach die Roulade in das Küchentuch einrollen und komplett auskühlen
lassen.

Zubereitung Sahne-Creme:
Mascarpone und Quark in einen Topf geben und glatt rühren. Zitronenschale, Zitronensaft, Puder-
zucker und Honig dazugeben, gut untermischen und während des Rührens noch 3 TL. San-apart
dazugeben.
Separat die Sahne leicht anschlagen, das restliche San-apart unterrieseln lassen und die Sahne
fertig schlagen. Sahne vorsichtig unter die Creme heben.
Die Roulade vorsichtig ausrollen, mit Marmelade bestreichen. Etwas Creme für die Dekoration zur
Seite legen, die restliche Creme auf der Marmelade verteilen und glatt streichen. Mit Brombeeren
belegen und die Roulade wieder aufrollen. Die Roulade auf eine Servierplatte setzen und
abgedeckt im Kühlschrank für ca. 3 Stunden ruhen lassen.
Vor dem Servieren die Sahnerosetten aufspritzen und mit Brombeeren dekorieren..



Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und alles Liebe
Eure Irmi