Dienstag, 12. Dezember 2017

Eremiten


Die Plätzchenbackzeit haben wir in diesem Jahr voll und ganz genutzt wobei sich wieder die wunder-bare Gelegenheit ergab nach alten Rezepten aus Omas Zeiten zu suchen. So hatten wir es vor ein
paar Jahren schon gemacht und  dieses Rezept hier gefunden. Es stammt aus Kindertagen meines
lieben HP. Schon damals haben die Eremiten immer einen Platz auf dem weihnachtlichen Keksteller
gehabt, und jetzt sind sie schon seit zwei/drei Jahren auch bei uns eingezogen. Damals gab es die
Eremiten pur, ganz klassisch und so ganz ohne Deko. Jedoch haben wir sie heuer etwas mit weißer Schokolade aufgehübscht, denn ich finde, auch Eremiten haben ein schönes Kleidchen verdient. Das Auge isst ja bekanntlich mit und so schmecken sie gleich doppelt gut.



Zutaten:
180 g. Butter
200 g. Zucker
2 Eier
1/8 l. kalter Espresso
400 g. Weizenmehl
150 g. Geriebene Nüsse
1 Backpulver
1 Vanillezuker
Zimt und Rosinen nach Belieben

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben. Backblech mit Backpapier belegen. Backofen auf
180 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Butter, Zucker, Eier und Vanillezucker schaumig rühren. Zimt, Rosinen und Nüsse beimengen. Das
Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit dem kalten Kaffee untermengen.
Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und Häufchen auf das Backpapier
spritzen. Im Backofen ca. 16 Minuten backen. (2. Schiebeleiste von unten).
Nach dem Backen auf ein Gitter legen und auskühlen lassen.
Auf Wunsch mit weißer Schokolade dekorieren.



Gutes Gelingen
Eure Irmi

Freitag, 8. Dezember 2017

Mohnbuchteln


Buchteln mit Marillen-Marmelade gefüllt sind der Klassiker in der Tiroler-Mehlspeisküche.
Diese Buchteln jedoch habe ich mit Mohn gefüllt – die Idee stammt von Sally – eine Super Idee.
Sie schmecken herrlich und passen durch den Duft von Vanille, Zimt und Zitrone wunderbar in die Adventszeit. Man genießt sie am besten noch lauwarm, dann sind sie luftig und leicht wie eine Wolke. Mohnliebhaber kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. 
Eine kleine Mohnbuchtel begleitet von einer duftigen Vanillesauce könnte vielleicht sogar als
schöner Abschluss für ein Menü in der Weihnachtszeit dienen. Darüber muss ich jetzt echt nachdenken, meine Lieben hätten da sicher nichts dagegen.


Die Menge ergibt 9 Buchteln à ca. 60 g. Teig

Zutaten für die Buchteln:
300 g. Mehl
12 g. Frische Hefe
2 EL. lauwarmes Wasser
40 g. Zucker
140 ml. Lauwarme Milch
1 Eigelb
1 TL. Vanilleextrakt
etwas Salz
etwas Zitronenabrieb
60 flüssige Butter

Zutaten für die Mohnfülle:
135 g. Mohn gemahlen
60 ml. Milch
2 EL. Zucker
1 Vanillezucker

1 EL. Honig
etwas Zimt
eine Prise Salz
etwas Zitronenabrieb
2 EL. Semmelbrösel
40 g. Butter
Rum nach Geschmack

1 EL flüssige Butter zum Bestreichen

Zubereitung Hefeteig:
Hefe mit dem lauwarmen Wasser und etwas Zucker verrühren. Alle anderen Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und mischen. Hefegemisch beimengen und für ca. 5-7 Minuten zu einem geschmeidigen Hefeteig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt
ruhen lassen bis er das doppelte Volumen erreicht hat.

Zubereitung Mohnfülle:
Milch, Butter, Honig, und Zucker einmal aufkochen. Topf vom Herd ziehen und die restlichen Zutaten untermengen. Gut durchmischen und die Fülle auskühlen lassen.

Fertigstellung:
Nun den Teig zu einer Rolle formen und portionieren. Jede einzelne Portion zu einer Kugel formen.
Die Kugel gleichmäßig rund ausziehen, die Mohnfülle einlegen, den Teig gut verschließen. Mit der Naht nach unten nochmals glatt schleifen und in eine gebutterte Form legen. Die Teiglinge erneut für ca. 1 Stunde, abgedeckt mit einem Tuch, gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 180 ° C Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Buchteln mit der flüssigen Butter bestreichen und in den Ofen schieben. Für ca. 20-25 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestreuen.


Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Eure Irmi

Dienstag, 5. Dezember 2017

Eierlikör-Kringel

Advent haben wir wieder, die „anscheinend“ besinnliche Zeit, die immer und jedes Jahr wieder in Hektik endet. Zu viel nimmt man sich vor und schon ist es automatisch mit der Ruhe und der Besinnlichkeit vorbei. Aber trotzdem genieße ich den Advent immer ganz besonders. Für mich ist er „die“ Zeit des ganzen Jahres und zugleich auch die Zeit für eine gute Tasse Tee.
Gerade eben hab ich mir einen kleinen Rundgang durch unser weihnachtlich geschmücktes Dorf gegönnt, da kam ich an einem Schaufenster vorbei in dem ein toller Spruch auf einem Plakat abgedruckt war. Es stand dort geschrieben:

Tee ist Ruhe und nicht Eile.

Eine Weisheit, die man sich öfter zu Herzen nehmen sollte. Auch wenn ich leider kein großer Tee-Liebhaber bin und eine gute Tasse Kaffee mehr schätze, ziehe ich mich jetzt in meine Küche zurück und brühe mir Tee auf. Das Gebäck das ich euch heute vorstelle passt herrlich zum Tee und es passt
wunderbar in die Adventszeit. Die Kringel sind sehr mürbe und schmecken ausgezeichnet und sie werden mit Sicherheit in die Nachbackliste für das nächste Weihnachten aufgenommen.


Zutaten für ca. 20 Kringel:
150 g. weiche Butter
1 Vanillezucker
100 g. Puderzucker
1 Ei
200 gr. Weizenmehl
2 EL. Eierlikör (ca.)
kleine Silberperlen

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben: Backblech mit Backpapier belegen.
Backofen auf 180 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Butter, Vanillezucker und 50 g. Puderzucker cremig rühren, dann das Ei unterrühren. Anschließend
das Mehl untermengen. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf 2 Backbleche
schöne Kringel spritzen. Jetzt den Teig ca. 30 Minuten kühl stellen.
Bleche nacheinander im Ofen für ca. 10 Minuten backen, nachher komplett auskühlen lassen.
Anschließend die restlichen 50 g. Puderzucker mit dem Eierlikör zu einer streichfähigen Masse
rühren. Die Kringel mit der Glasur bestreichen und mit den kleinen Silberperlen dekorieren. Ihr
könnt aber gerne auch anders dekorieren.

Mein Tipp: Die Glasur trägt man am besten mit einem Silikonpinsel auf. Sie trocknet ziemlich schnell, deshalb sollte man sich mit dem Silberperlen streuen beeilen. ❤❤❤



Quelle: Chefkoch.de

Ich wünsche euch gutes Gelingen und viele schöne Tage.
Eure Irmi

Freitag, 1. Dezember 2017

Rotwein-Sirup


Dieser Sirup hat hauptsächlich jetzt in der Adventzeit Hochsaison. Ein paar Tropfen zu einem tollen
Dessert (manchmal gerne auch ein paar mehr Tropfen) oder zum Tränken einer Weihnachtstorte sind im Advent passend und immer willkommen. Es gibt also einige Verwendung für diesen Sirup, der jedoch leider nur den Erwachsenen vorbehalten ist.  Kinder sollten hier lieber Abstand halten.
Die Zubereitung ist schnell und einfach zu erledigen. Die Menge ergibt ca. 300 ml, ich denke, damit kommen wir über die Weihnachtszeit leicht durch. Da er im Kühlschrank einige Zeit haltbar ist, kann man ihn in Ruhe und zu einem passenden Zeitpunkt genießen.
Als kleines Geschenk aus der Küche macht er ebenfalls große Freude und eine gute Figur.



Zutaten:
300 ml. Rotwein
200 g. Zucker
1 EL. Aceto Balsamico
3-4 Nelken
1 Zimtrinde

Zubereitung:
den Rotwein mit Zucker, Aceto Balsamico, Nelken und Zimtrinde in einem Topf auf ein Drittel einkochen lassen. Das dauert so ca. 12-15 Minuten. Sirup zur Seite stellen und auskühlen lassen.
Zimtrinde und Nelken entfernen. Danach kann er abgefüllt werden.
Er ist im Kühlschrank ca. 2 Monate haltbar.



Gutes Gelingen und noch eine schönen Advent
Eure Irmi

Dienstag, 28. November 2017

mariniertes Rindshuftsteak


vor etlicher Zeit ist mir dieses tolle Rezept beim Stöbern in AnnemarieWildeisen‘s Koch-Magazin aufgefallen. Ich habe es sofort, neben vielen anderen Rezepten von ihr, abgespeichert. Beim Metzger konnte ich heute ein ordentliches Stück Rindshuftsteak erwerben und es gleich wie im Rezept beschrieben zubereiten. Alles glatt gelaufen – es hat wunderbar geschmeckt. !!!!
Rezepte von Annemarie Wildeisen gelingen immer. ❤👍
Für so manchen, würde das Fleisch wie es hier auf dem Foto abgebildet ist, etwas zu durch sein. Doch wir mögen es lieber so. Das könnt ihr ja selbst entscheiden, wie ihr das mögt und wie eure Vorlieben sind. Unser Stück Fleisch war aber trotzdem noch zart. Es gab heute als Beilage Bratkartoffeln und Salat.





Zutaten für 2 Personen:
2 Rindshuftsteak je ca. 2 cm dick
1 Knoblauchzehe
1 TL. Pfefferkörner grün
2 EL. Olivenöl für die Marinade
½ TL. Paprika
etwas Curry
½ TL. Thymian getrocknet
Kräutersalz
Olivenöl für die Pfanne


Zubereitung:
Wir bereiten die Marinade für die Steak‘s:
Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Pfefferkörner in einem Mörser mittelgrob zerstossen.
2 EL. Olivenöl in eine kleine Schüssel geben, Knoblauch, Pfefferkörner, Paprika, Curry, und Thymian
dazugeben und zu einer Marinade vermischen. Die Steaks mit der Marinade bestreichen, salzen
und gut durchziehen lassen.
Den Backofen auf 80° C. Ober/Unterhitze vorheizen, eine feuerfeste Platte darin mitwärmen.
Eine Bratpfanne mit etwas Öl kräftig erhitzen. Die Steak‘s hineinlagen und (je nach Wunsch) 1-2 Minuten je Seite anbraten. Anschließend die Steak‘s sofort auf die vorgewärmte Platte legen
und ca. 20 Minuten nachgaren lassen.
Vor dem Servieren die Ofentemperatur auf 230° C erhöhen und die Rindshuftsteak‘s in aufsteigender Hitze 4-5 Minuten (ab Umschalten des Ofens gerechnet) erwärmen. Die Steak‘s
aus dem Ofen holen, eventuell schneiden und sofort servieren.






Ich wünsche euch gutes Gelingen und noch eine schönen bevorstehenden Advent.

Eure Irmi



Freitag, 24. November 2017

Haselnuss-Kastanien-Torte

die wunderbaren herbstlichen Genüsse von Kastanie und Haselnuss lassen uns jedes Jahr diese Zeit wieder neu erleben. Zuerst die Herbstfrüchte ernten und dann etwas wunderbares daraus zaubern ist schon eine tolle Sache. Die Kombination von Haselnuss und Kastanie lässt geschmacklich nichts zu wünschen übrig. Sie ergibt ein samtiges, rundes Gaumen-Erlebnis von dem einem nicht lang-weilig wird. Unsere liebe Nichte hat sogar gemeint: es sei die beste Torte überhaupt, die sie bei uns gegessen hat.
Dabei konnte ich mir die Kombination zuerst gar nicht vorstellen, ich dachte mir nur - die Torte wird wahrscheinlich optisch etwas farblos wirken. Aber Farbe und Geschmack sind bekanntlich zwei Paar Schuhe. Aber habt ihr gemerkt, es wurde schon wieder einmal zuerst über die Optik entschieden dabei ist gut ausschauen alleine nicht alles, es muss auch noch gut schmecken.


Zutaten für den Haselnussbiskuit:
4 Eier
200 g. Zucker
1 TL. Vanilleextrakt
1 Prise Salz
200 ml Buttermilch
200 ml Sonnenblumenöl
235 g. Mehl
12 g. Backpulver
130 g. Haselnüsse gerieben

Zutaten für die Creme zum Befüllen:
350 g. geschälte Kastanien
2 EL. Zucker
2-3 EL. Rum
250 ml. Sahne
60 g. Zucker
2 ½ TL. San-apart

Zutaten für die Creme zum Einstreichen:
100 g. Mascarpone
150 g. Kastanienmarmelade
1 ½ EL. Puderzucker
200 ml. Sahne
2 TL. San-apart

Zubereitung Haselnussboden:
alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben:
Backofen auf 170° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform (26 cm Ø) mit Back-
papier auskleiden oder mit meinem Backtrennfett einfetten. Haselnüsse in einer Pfanne anrösten
und abkühlen lassen. Mehl und Backpulver sieben und gut mischen.
Eier mit Zucker, Vanilleextrakt und Salz auf hoher Stufe schaumig schlagen. Mit der Küchen-
maschine dauert das so ca.6-8 Minuten. Dann auf niedrigerer Stufe weiterschlagen, Buttermilch und Öl langsam einfließen lassen. Die Haselnüsse und das mit Backpulver gemischte Mehl dazugeben
und vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben.
Teig in die vorbereitete Form füllen und im Ofen ca. 35 Minuten backen lassen.
Noch warm den Tortenring entfernen, Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen.
Zubereitung Creme zum Füllen
die Kastanien in einem Wasser/Milch-Gemisch (je zur Hälfte) und 2 EL. Zucker weich kochen, danach abseihen, (ca. 10 Stück Kastanien für die Dekoration zur Seite legen) die restlichen Kastanien passieren und auskühlen lassen.
Die Sahne mit Zucker leicht anschlagen, San-apart einrieseln lassen, Sahne fertig schlagen.
Die passierten Kastanien mit Rum mischen, die geschlagene Sahne unterheben. Creme kühl stellen.
Zubereitung Creme zum Einstreichen:
Mascarpone, Kastanienmarmelade und Puderzucker mit der Rührmaschine glatt rühren, die kalte
Sahne dazugeben, weiterschlagen und langsam San-apart oder anderes Sahnestandmittel dazugeben. Die Creme fertig aufschlagen. Bis zum Gebrauch kühl stellen.
Fertigstellung:
Den Kuchen 2 mal waagrecht teilen. Den Tortenboden auf eine Platte legen und mit einem
Tortenring umschließen. Die Hälfte der Creme zum Füllen auf den Tortenboden geben und glatt-
streichen. Nächsten Kuchenboden darüber legen und mit der restlichen Creme bestreichen. Mit dem Tortendeckel abschließen.
Nun auf den Tortendeckel ca. 1/3 der Creme streichen und glatt abziehen. Den Tortenring
entfernen und die Seitenränder der Torte einstreichen. Die restliche Creme in einen Spritzbeutel
geben und die Torte dekorieren. Die zur Seite gelegten Kastanien grob über die Torte reiben.


Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Alles Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 21. November 2017

Schinken-Champignon-Strudel mit Rosenkohl


Ein Top-Rezept zur Resteverwertung. Es kommt alles hinein was noch übrig ist – ein Strudel schluckt vieles. Dadurch ergeben sich immer wieder neue Kombinationen, die auch wirklich gut schmecken.
Fast den ganzen Strudel haben wir zu Mittag verspeist. Der Rest (da gab es schon wieder einen Rest)kam abends noch auf den Tisch – kalt schmeckte er ebenso gut.
So ab und an muss man einfach mal Reste verwerten, übrige Lebensmittel sind viel zu gut für die
Tonne und mit ein wenig Fantasie gibt es ein neues Gericht, das ein richtiger Renner auf eurem
Speiseplan wird. Also, schaut mal hinein in die Kühlschränke und zaubert einen neuen tollen Mix,
vielleicht getoppt mit verschiedenen Gewürzen aus dem In- oder Ausland. Die Reste müssten dann nicht so achtlos im Kühlschrank ihr Dasein fristen denn sie täten manchmal, als wichtiger Bestandteil in unserem alltäglichen Mittag- oder Abendessen, noch ihr Gutes.



Zutaten für 1 Strudel:
1 Pckg. Blätterteig aus dem Kühlregal
200 g. braune Champignon
150 g. Rosenkohl
100 g. Käse
120 g. gekochten Schinken
1 kleine Zwiebel
1-2 Zehen Knoblauch
Salz und Pfeffer
Petersilie
Öl für die Pfanne
1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung:
Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.
Den Rosenkohl putzen und in Wasser mit Salz und 1 TL. Natron ca. 4 Minuten köcheln,
abseihen und abkühlen lassen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und feinblättrig schneiden. Champignon putzen und blättrig
schneiden. Käse und Schinken in kleine Würfel schneiden. Petersilie waschen und hacken.
In einer Pfanne Zwiebel und Champignon leicht anrösten, Schinken dazugeben und kurz mitrösten,
Petersilie dazugeben, ein mal umrühren und alles überkühlen lassen.
Den Blätterteig auf ca. 30 x 40 cm ausrollen. Die Ränder mit verquirltem Ei bestreichen. Den Strudel mit der Champignon-Masse füllen, Käse darüber streuen und mit dem Sprossenkohl
belegen. Strudel einrollen und auf ein Backblech setzen. Den Teig mit einer Gabel ein paar mal einstechen damit die Feuchtigkeit entweichen kann, mit Ei bestreichen.
Im Backofen ca. 25-30 Minuten backen.




Alles Liebe und noch eine schöne Woche
Eure Irmi

Freitag, 17. November 2017

kleine Windbeutel mit Kaffee-Creme


Windbeutelchen mit einer leckeren Kaffee-Creme gefüllt gab es bei uns zum Nachmittagskaffee.
Die kleinen Dinger haben‘s in sich, sie sind sehr lecker und rufen nach mehr - schon bald hat man so viele verputzt wie man eigentlich gar nicht wollte. Macht auch nichts, sie sollen ja nicht lange warten müssen, denn viel Zeit behalten sie ihre Schönheit nicht und knackig bleiben sie auch nicht.
Sollte man sich entscheiden, Windbeitel für Gäste zu backen, muss man zeitlich gut koordinieren.
Wenn die Zeit das nicht zulässt, würde ich euch vorschlagen - macht was anderes.

Mein Tipp: die Windbeutelchen 1 Minute abkühlen lassen, dann waagrecht teilen damit die restliche Feuchtigkeit entweichen kann. Anschließend können sie komplett auskühlen und sollten sofort gefüllt werden. ❤❤❤ In absehbarer Zeit verspeisen. 



Zutaten für ca. 25 Stück kleine Windbeutel:
250 ml Wasser
100 g. Butter in Stücke geschnitten
1 Prise Salz
150 g. Mehl
4 Eier

Zutaten für die Creme:
50 ml. Espresso
2 EL. Instant-Kaffee
250 g. Mascarpone
170 g. gezuckerte Kondensmilch
350 ml. Sahne
6 TL. San apart

Zubereitung Brandteig:
Backofen auf 200° C Ober/Unterhitze vorheizen.
Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Wasser, Butter und Salz aufkochen lassen, das gesiebte Mehl (alles auf ein mal) dazugeben
und bei mäßiger Hitze den Teig so lange rühren bis sich die Masse vom Topfboden löst und der
Topfboden weiß wird, das dauert etwa 3-4 Minuten (das heißt man abbrennen). Die Masse etwas
abkühlen lassen. Den Teig in die Rührschüssel geben, die Eier nach und nach einrühren bis sich die
Masse gut verbunden hat. Den Brandteig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf das
Backblech spritzen, im Backofen ca. 25 Minuten backen.

Zubereitung Creme:
Für die Creme zuerst einen starken Espresso zubereiten und den Instant-Kaffee darin auflösen.
Kaffee auskühlen lassen.
Mascarpone mit der Kondensmilch cremig rühren, den kalten Kaffee dazugeben kurz unterrühren,
Sahne dazugeben und alles leicht aufschlagen. San apart einrieseln lassen und die Creme fertig
schlagen. Creme bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen.
Kurz vor dem Servieren die Creme in einen Spritzbeutel füllen und die Windbeutelchen damit
füllen. Mit Puderzucker bestreuen und genießen.



Alles Liebe und ein schönes Wochenende wünscht euch
Eure Irmi

Dienstag, 14. November 2017

Pizza vegetariana


Es gibt mal wieder Pizza, das heißt, es gab in der Zwischenzeit schon öfter Pizza, denn die Pizza
mia mediterana“ hat sich in unser Herz geschlichen. Doch wir und dieser Blog sehnen sich jetzt 
nach einer neuen Variante. Diesen Wunsch erfüllen – nichts lieber als das, auch wenn ein Food-Blog
eher von den süßen Sachen lebt – Torte an oberster Stelle.
Vegetarisch sollte die Pizza auch diesmal sein, um eine neue Abwechslung zu bieten und um einmal mehr auf Wurst und Fleisch zu verzichten. Gesund leben ist die Devise – man wird immer wieder daran erinnert von X-Berichten in den Medien, die es mit den Menschen gut meinen. Mit dieser Pizza ist es uns extrem leicht gefallen. Unser neuer Pizza-Favorit ist geboren.



Zutaten für den Teig:
300 g. Mehl
175 g. Wasser lauwarm
½ Würfel frische Hefe
1 TL. Salz
1 Prise Zucker
1 ½ EL. Olivenöl

Zutaten für den Belag:
200 g. passierte Tomaten aus der Dose
180 g. Pizza-Käse gerieben oder Mozzarella
80 g. Thunfisch (in Öl gelegt)
1 kleine Zwiebel
2 EL. Champignon geschnitten (in Öl gelegt)
grüne Oliven entsteint und Kapern (Menge nach Wunsch)
8-10 St. Kirschtomaten
3-4 EL. Parmesan gerieben

Zubereitung:
die Hefe und die Prise Zucker ins lauwarme Wasser geben und darin auflösen. Das Mehl mit dem
Salz mischen und in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, die im Wasser aufgelöste Hefe
dazumischen und den Teig ca. 10 Minuten kneten lassen. Kurz bevor die Knetzeit um ist, das Öl
dazugeben und noch unter kneten lassen.
Den Teig an einen warmen Ort stellen, die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken, den Teig
gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten.
Passierte Tomaten mit Salz und Pfeffer würzen, vom Thunfisch das Öl abgießen, Kirschtomaten
waschen und halbieren. Zwiebel pellen und in feine Ringe schneiden.
Den Backofen auf 200° O/Unterhitze vorheizen, das Backblech mit Backpapier belegen.
Den Hefeteig ausrollen und auf das Backblech legen und mit den passierten und gewürzten
Tomaten bestreichen. Geriebenen Pizza-Käse darauf verteilen. Nun die Pizza mit den restlichen
Zutaten belegen. Zum Schluss noch das Basilikum-Knoblauch-Öl darüber träufeln.
Die Pizza im Ofen ca. 13-15 Minuten backen, herausnehmen und sofort servieren.





Guten Appetit wünscht euch
Irmi

Freitag, 10. November 2017

Schnelle Zitronenbällchen


Zitronenbällchen sind eine fruchtige Köstlichkeit passend zum Nachmittagskaffee oder zum Tee.
Aber auch so zwischendurch wird gerne eines vernascht, wenn es gerade so auf dem Keksteller
liegt, - da kann niemand widerstehen. Besonders jetzt im Spätherbst dienen sie auch als kleine Vorboten zur Plätzchenbäckerei. Es wird ja langsam wieder Zeit, sich Gedanken darüber zu machen ob man neue Rezepte in die traditionelle Sammlung aufnimmt oder ob man weiterhin bei der 
altbewährten Weihnachtsbäckerei bleibt. Na egal, ob neue oder alte Rezepte, auf Zitronenbällchen sollte man jedoch nicht verzichten, schon allein deshalb, weil sie so herrlich zitronig aus dem Backrohr duften.




Zutaten für ca. 30 Stück
280 g. Mehl
100 g. Butter
110 g. Zucker
1 Zitrone (Abrieb und Saft)
1 Ei (Gr. L)
½ Backpulver
1 Prise Salz
Kristallzucker und Puderzucker nach Bedarf

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben.
Butter und Zucker schaumig schlagen. Restliche Zutaten dazugeben und zu einem glatten Teig
kneten. Den Teig in eine Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank für ca. 1 Stunde ruhen lassen.
Unterdessen den Backofen auf 170 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier
belegen.
Den Teig auf einer bemehlten Ausrollfläche nochmals kurz durchkneten, in zwei Teile teilen und zu
zwei dünne Rollen ausrollen. Portionen zu ca. 20 gr. abtrennen und zu runden Bällchen formen.
Die Bällchen werden zuerst in Kristallzucker und anschließend in Puderzucker gewälzt.
Bällchen auf das Backblech legen und im vorgeheizten Ofen ca. 18 Minuten backen bis sie schön golden sind. (Einschub 3. Schiebeleiste von unten)
Die Bällchen nach dem Backen für ein paar Minuten auf dem Backblech ruhen lassen,
dann darf man sie abnehmen und auf eine Servierplatte geben. Wenn man mag, kann man sie
noch mit Puderzucker bestreuen.
Nun wünsche ich euch einen guten Start in die Plätzchen-Back-Saison. 🍪🍪🍪



Gute Unterhaltung beim Backen und Verkosten.
Alles Liebe Eure Irmi

Dienstag, 7. November 2017

Mortadella-Burger


Hamburger mag man eben, das war aber für mich nicht immer so. Früher war ich absolut kein Freund von Hamburger, ich konnte und wollte sie nicht lieb gewinnen. Doch dann kam ich über meine Freundin Katharina zu einem tollen Rezept, das mich jetzt nicht mehr los lässt. Deshalb gibt es nun bei uns zu Hause immer mal wieder Hamburger. Und weil ich euch das tolle Rezept auch gönne, schicke ich euch hier auf die Reise.
Die Bestückung der Burger mit Mortadella war eine spontane Überlegung. Schon eine ganze Weile
liegt eine kleine runde Mortadella bei uns im Kühlfach und wartet auf Verwendung. Burger-Buns
gab es auch noch im Gefrierschrank. Einem Mortadella-Burger stand nichts mehr im Wege und was
soll ich euch sagen, er hat so wunderbar geschmeckt wie noch keiner.



Zutaten:
Burger-Buns
Mortadella
grüne und rote Salatblätter
dünn geschnittene Pancetta
weiße Zwiebel
Tomaten
Sottilette-Käse-Scheiben
Mayonnaise (hausgemacht)

Zubereitung:
Salat waschen, Zwiebel pellen und in  feine Ringe schneiden. Tomaten waschen und in Schieben schneiden.
Mortadella in ½ cm dicke Scheiben schneiden und in einer Pfanne leicht anbraten, zur Seite stellen.
Danach, in der selben Pfanne die geschnittene Pancetta kross ausbraten. 
Die Burger-Buns waagrecht teilen und mit der Schnittfläche nach unten, wieder in der selben Pfanne leicht anrösten.
Dann werden sie wie folgt belegt:
Den Burger-Boden mit Mayonnaise bestreichen, mit Salatblätter belegen, Mortadella-Scheiben
darauf verteilen, es folgen der Sottilette-Käse und die Zwiebelringe, weiters folgen die Tomaten-
Scheiben und am Ende die gebratene Pancetta. Deckel drauf und fertig ist der super wohl-
schmeckende Mortadella-Burger.



Alles Liebe
Eure Irmi