Dienstag, 23. Mai 2017

Pikanter Spinat-Feta-Kuchen


fleischlose Hauptspeisen, mögt ihr das auch gerne ? Wir mögen das sehr gern. Bei uns gibt es diese
Art von Hauptspeisen sehr oft. Hier habe ich wieder ein Rezept gefunden, das genau unseren
Geschmack trifft. Gemüse mit Käse, diese Kombination habe ich für mein Leben gern und außerdem
ist es ein Schnellgericht. Mit seiner ca. 35 Minuten-Zubereitungszeit kann man es durchaus als
Schnellgericht einstufen. Kombiniert man solche Gerichte noch mit einem passenden Nachtisch,
dann ergibt sich daraus schon ein kleines leckeres Menü, das keinen großen Küchenzauber ab-
verlangt.




Zutaten für 4 Personen als Hauptspeise:
1 Rolle Blätterteig aus dem Tiefkühlregal
450 g. Spinat aus dem Tiefkühlregal
1 mittlere Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
250 g. Schafskäse (Feta)
50 ml. Sahne oder Joghurt
1 ½ EL. Speisestärke
3 Eier
Kräutersalz und Pfeffer, wenig Muskat
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Den Backofen auf 170° Umluft vorheizen. Eine Quiche-Form von 26 cm Durchmesser ausfetten
(z.B. mit meinem Backtrennfett).
Blätterteig auswallen, auf die Größe der Tarteform zuschneiden. Teig in die Form drücken. Rand
hochziehen.
Zwiebel und Knoblauch pellen und fein würfeln. Öl in eine Pfanne geben, Zwiebel und Knoblauch
darin glasig anschwitzen, Spinat klein schneiden und dazugeben. Alles anrösten und mit meinem
Kräutersalz, mit Pfeffer und Muskat würzen.
Den Schafskäse zerbröseln, Sahne oder Joghurt mit den Eiern kräftig verquirlen und abschmecken.
2/3 der Mischung mit dem Spinat vermengen, die Masse auf den Blätterteigboden verteilen.
Restliche Käse-Eier-Mischung über den Spinat gießen. Die Quiche im Ofen ca. 30 Minuten backen.







 
Lasst es euch schmecken.

Eure Irmi

Freitag, 19. Mai 2017

Orangen-Joghurt-Creme mit Karamellnüssen

♥♥♥ - eine schöne Schichtspeise, die verzaubert - ♥♥♥
Ich habe vor ein paar Tagen in einem Lebensmittelgeschäft in unserer Nähe ein Angebot für
Joghurt genutzt und mir einiges an Natur-Joghurt mit nach Hause geholt. Somit hat Joghurt jetzt
bei uns eine Weile Vorfahrt. Um den Kühlschrank wieder einigermaßen zu leeren, habe ich mir
diesen Nachtisch einfallen lassen. Schöne saftige Orangen waren momentan auch noch erhältlich.
Die Schichtspeise kann man sehr gut vorbereiten, eventuell auch schon am Tag vorher. Günstig
für diejenigen die Gäste erwarten, denn dann ist der Nachtisch schon mal erledigt und man muss
sich darum keine Gedanken mehr machen. Für jede Gastgeberin eine große Erleichterung.







Zutaten für 2 Personen:
2 Orangen
1 Blatt Gelatine
130 g. Joghurt natur
100 g. Sahne
1 TL. San-apart
1½ EL. Honig
1-2 EL. Grand Marnier
Zimt nach Wunsch
40 g. Walnüsse
1 ½ EL. Zucker

Zubereitung:
Eine Orange waschen und trocken reiben. 2 TL. Orangenschale abreiben und zur Seite stellen.
Saft auspressen und davon 120 ml abmessen. Die zweite Orange dick schälen, es sollte das
Weiße komplett entfernt werden, dann mit einem scharfen Messer die Frucht-Filets zwischen
den Trennhäuten herausschneiden, Filets ebenfalls zur Seiten stellen.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Den Zucker in einen Topf geben und karamellisieren lassen, Nüsse dazugeben und gut unter-
rühren damit sie mit Karamell bedeckt sind. Die Nüsse auf ein Backpapier legen, auskühlen lassen
und anschließend klein hacken.
Vom Orangensaft 3 EL. abmessen und in einem Topf gut erwärmen, die Gelatine darin schmelzen
lassen und anschließend zum restlichen Saft geben. Grand Marnier dazu geben und gut durch-
mischen. Das Gemisch für ca. 60 Minuten kalt stellen.
Die Sahne leicht anschlagen, San-apart einrieseln lassen, die Sahne fertig schlagen.
Das Joghurt mit Honig, Zimt und Orangenschale cremig rühren, die geschlagene Sahne unterheben.
Nun die Schichtspeise in zwei Gläser anrichten. Zuerst die Hälfte der Orangenfilets in die Gläser
legen, darauf die Hälfte der Orangen-Joghurt-Creme, wieder Orangenfilets und darüber Creme.
Das gekühlte Orangengelee mit einem Stabmixer schaumig aufmixen und auf die Gläser verteilen.
Mit den Karamellnüssen dekorieren.



 
Lasst es euch schmecken

Eure Irmi

Dienstag, 16. Mai 2017

Erdbeer-Spargelsalat auf Zucchinicarpaccio


Hier treffen wir eine Mischung von bitter, süß und sauer, gerade so wie es sich im richtigen Leben
oft anfühlt. Doch ist diese Mischung leicht und locker zu ertragen, sie liegt uns nicht schwer im
Magen. Außerdem schmeckt sie luftig-fruchtig und optisch ist sie auch nicht zu verachten.
Dieser Salat ist nicht kalorienreich, eignet sich sehr gut als Vorspeise aber auch als Beilage zu kurz
gebratenem Fleisch.  In jedem Fall empfehlenswert - optisch und geschmacklich top.
Zu einem guten Essen gehört eine leckere Vorspeise einfach dazu, genau so wie ein toller Nachtisch.
Wenn es in diesem Fall aber nur ein "Entweder/Oder" geben würde, dann würde ich mit Sicherheit
den Nachtisch vorziehen. Ich bin eben ein großer Nachtisch-Fan.







Die Zutaten sind ausgerichtet für 2 Personen.

Zutaten für das Zucchinicarpaccio:
1 kleine Zucchini
4 Scheibchen Knoblauch
2 EL Erdnuss-Öl
etwas Butterschmalz

Zutaten für den Erdbeer-Spargelsalat:
6 Stangen weißen Spargel
8 St. Erdbeeren

Zutaten für die Marinade:
½ TL. braunen Zucker
2-3 EL. Erdnuss-Öl
2 EL. Erdbeer-Essig
2 EL. Spargelsud
Salz und Pfeffer
1 kleiner Zweig frischer Thymian

Zubereitung:
die Spargel schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und in einem Sud von Wasser, etwas
Salz, Zucker und Butter kochen. Die Spargel abseihen, jedoch etwas vom Sud zur Seite stellen.
Erdbeeren putzen und vierteln.
Die Marinade vorbereiten, alle Zutaten gut durchmischen, die kleinen Blätter vom Thymianzweig
zupfen und dazumischen, abschmecken.
Die Zucchini waschen, in dünne Schieben hobeln. Knoblauch pellen und in Scheibchen schneiden.
Öl und Butterschmalz in eine flache Pfanne geben. Fett erhitzen, Knoblauch und Zucchinischeiben
darin leicht anbraten. Die gebratenen Zucchinischeiben auf einer Küchenrolle abtropfen.
Spargel und Erdbeeren in die Marinade geben und einmal kurz unterheben.
Die Zucchinischeiben auf dem Teller anrichten, Erdbeer-Spargelsalat darüber verteilen und
nach Wunsch dekorieren. Servieren.
Dazu passt wieder sehr gut mein Baguette.
Ich wünsche euch viel Spass beim Nachkochen und genießen.

 



Eure Irmi

Freitag, 12. Mai 2017

Apfelkuchen mit Mandelguss


Vor längerer Zeit habe ich von einer Bäuerin ein kleines Glas Apfelmus als Geschenk bekommen.
Das Glas war schön beschriftet und versehen mit einem Anhänger auf dem ein ganz weiser Spruch
geschrieben stand 
Der Körper braucht's – der Apfel hat's
Schon seit ewigen Zeiten weiß man, dass Äpfel sehr gesund sind, sie enthalten viele Vitamine und
andere Inhaltsstoffe die unserem Körper und der Gesundheit zugute kommen. Viele Forscher,
Ärzte und Naturheiler singen dem Apfel ein hohes Lied; so zum Beispiel der französische Natur-
heiler Maurice Messêguê der sagt:
Solltest du im Leben nur einen einzigen Baum pflanzen dürfen,
dann soll es unbedingt ein Apfelbaum sein.
Und darum singe auch ich heute dem Apfel ein hohes Lied und verwöhne Euch mit einem
herrlich, saftigen Apfelkuchen mit Mandelguss.
















Zutaten:
200 ml. Sahne
80 gr. Zucker
1 Vanillezucker
Zitronenabrieb von ½ Zitrone
1 Prise Salz
3 Eier
200 g. Weizenmehl
½ Backpulver
2 große Äpfel
3 EL. Zitronensaft frisch gepresst

Zutaten für den Mandelguss:

80 g. Butter
80 g. Zucker
3 EL. Milch
80 g. Mandelblättchen

Zubereitung:
Den Backofen auf 190° Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 26 cm Durchmesser vorbereiten (siehe mein Backtrennfett).
Die Äpfel schälen, Kernhaus entfernen, in Spalten schneiden und mit Zitronensaft vermischen.
Für den Teig die Sahne, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenabrieb halb steif schlagen. Die Eier
einzeln darin unterrühren.
Mehl und Backpulver sieben und ebenfalls kurz unterrühren. Den Teig in die Kuchenform füllen
und im Backrohr ca. 15 Minuten vorbacken. Nach etwa 10 Minuten der Vorbackzeit soll der Guss zubereitet werden. Dazu die Butter, Zucker und Milch erhitzen und die Mandelblättchen unter-
rühren. Hier soll man zügig arbeiten, da der Guss schnell eindickt. Nun den Guss punktuell auf den Kuchen verteilen. Den Kuchen zurück in den Ofen schieben und weitere 15-20 Minuten fertig backen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Lasst es euch schmecken.

 



Alles Liebe

Eure Irmi

Dienstag, 9. Mai 2017

Buttermilch-Brot


heute gibt es mal wieder Brot und zwar ein herrliches Buttermilchbrot, leicht würzig und mit super
viel Geschmack und wie immer in kleiner Menge. Richtig für 2 Personen oder für Menschen die
gerne mal probieren möchten. Probieren wie das Brot schmeckt oder eben auch probieren wie
ihnen das "Brotbacken schmeckt“. Wer da mal anfängt, kommt schwer wieder davon los, denn Brot
aus eigenem Backofen ist richtig was wert ♥♥♥ !!! und Brotbacken ist etwas Faszinierendes. Man braucht lediglich etwas Zeit und Mut für neue Rezepte, auch wenn mal eine Ladung daneben geht.

Bei selbstgebackenem Brot weiß man, was man isst und es sättigt auch besser.




Zutaten:
300 g. Weizenmehl
50 g. Hartweizengries
8 g. Salz
1 ½ TL. Brotgewürz
150 ml Buttermilch
125 ml. Wasser
7 g. Trockenhefe
20 g. Trockensauerteig
1 TL. Zucker oder Honig
1 TL. Kümmel

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Trockenhefe und Zucker oder Honig im lauwarmen Wasser (max. 30°) auflösen.
Die trockenen Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und gut durchmischen
lassen. Dann das Hefegemisch und die Buttermilch dazugeben und zu einem glatten Teig kneten.
Mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-8 Minuten. Den Teig herausnehmen, mit der Hand noch
einmal kurz durchkneten und zu einer Kugel formen, dann kommt er zurück in die Schüssel und
soll dort abgedeckt so lange gehen bis er das doppelte Volumen erreicht hat.
Nun wird der Teig nochmals in die Hand genommen, kurz durchgeknetet und in eine gut gefettete
und bemehlte Kastenform gelegt. Dort kann er wieder ruhen und schön aufgehen, das dauert auch
wieder so ca. 1 Stunde. Der Teig sollte mit einem Tuch bedeckt werden, dass er vom Zugluft
verschont bleibt.
Inzwischen soll der Backofen auf 230° Ober/Unterhitze vorgeheizt werden. Auf den Boden des
Backofens einen Behälter mit heißem Wasser platzieren, der Dampf bringt eine schönere Kruste.
Sobald der Teig ausreichend aufgegangen ist, das Brot in den Backofen schieben und für ca.
10 Minuten backen, danach die Temperatur auf 190° zurückschalten und weitere 25-30 Minuten
fertig backen. Die Klopfprobe machen. (= das Brot umdrehen und mit dem Finger darauf klopfen,
klingt es hohl ist das Brot fertig gebacken.) Das Brot auf einem Gitter, bedeckt mit einem Tuch,
auskühlen lassen.
Das Brot soll vor dem Anschneiden komplett ausgekühlt sein.

Mein Tipp: für das Ausstreichen der Backform könntet ihr mein selbst gemachtes
Backtrennfett benutzen. ♥♥♥

 


Viel Vergnügen beim Nachbacken

Eure Irmi

Freitag, 5. Mai 2017

Toffifee-Torte


Hier ist die erste Torte im neuen Jahr. Habe ich doch so lange Torten-Pause gemacht und ich muss
zugeben, Torten-Pause tut auch gut. Jedoch viele meiner Blogleser freuen sich schon wieder auf eine Torte und ich freue mich jetzt auch. Bin ich doch richtig gerne ans Backen gegangen und
beinahe hätte ich gar nicht gewusst, welche Torte ich als erste ins Backrohr schieben soll. Viele
schöne Rezepte liegen auf meinem Schreibtisch und ich bin froh, dass mir heute die Entscheidung
abgenommen wurde.
Für eine Torte mit viel Creme-Anteil nehme ich gerne einen Biskuitboden. Der schmeckt lecker,
ist locker und fluffig und bietet mir die Möglichkeit, wenigstens beim Teig  etwas Fett einzusparen.
Dazu benutze ich gerne mein Grundrezept, das gelingt immer. Für die Füllung habe ich mich von Annika von GenussVoll überzeugen lassen. Ich habe es nicht bereut, die Sahneschichten sind gut gelungen und geschmacklich sind sie top !!! besonders die Karamell-Schicht.




Zutaten für das Biskuit:
4 Eier
135 g. Zucker
1 Vanillezucker
130 g. Mehl
20 g. Haselnüsse gerieben
20 g. Kakao ungesüßt
1 ½ TL. Backpulver
1 Prise Salz
20 ml. neutrales Pflanzenöl

Zutaten für die Nougatganache:
300 ml. Sahne
150 g. Schokolade mit Nougatfüllung
3 TL. San-apart

Zutaten für die Karamellganache:
300 ml. Sahne
200 g. weiche Karamellbonbons (Sahne Toffis)
4 TL. San-apart

Zutaten für die Deko:
15-20 g. Zartbitter-Kuvertüre und
16 St. Toffifee's für die Dekoration

Zubereitung Biskuit: (kann am Vortag gemacht werden)
Die geriebenen Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und abkühlen lassen.
Den Backofen auf 170 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 26 cm Ø vorbereiten – Boden mit Backpapier belegen oder mit meinem Backtrennfett ausstreichen.
Ganze Eier mit Salz, Zucker, Vanillezucker zu einer sehr cremigen und stabilen fast steifen Masse
aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-8 Min.)
Mehl, Backpulver, und Kakao mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben, Haselnüsse dazugeben
und alles vorsichtig unterheben, danach das Öl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen, im Ofen für ca. 28 Min. backen.
Die Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen, ein paar Minuten
ruhen lassen. Die Backform entfernen solange der Kuchen noch warm ist. Auf ein Kuchengitter
stürzen. Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen.
Am selben Tag kann man auch schon die Ganache zubereiten. Für die Nougatganache die Sahne
erhitzen bis kurz vor dem Kochen. Topf vom Herd ziehen,  die Schokolade dazugeben und
schmelzen lassen. Schokosahne in ein schmales hohes Gefäß umfüllen, auskühlen lassen und
dann abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Für die Karamellganache die Sahne leicht erhitzen, die Bonbons dazugeben und schmelzen lassen,
ebenfalls in ein schlankes Gefäß umfüllen, auskühlen und anschließend in den Kühlschrank stellen.

Am Tag danach:
Den Biskuit einmal waagrecht teilen. Den Tortenborden auf eine Tortenplatte legen und mit einem
Tortenring umschließen.
Die Nougatsahne aus dem Kühlschrank holen und mit San-apart oder anderem Sahnestandmittel
zu einer cremigen festen Masse aufschlagen. Die Creme auf den Tortenboden füllen und glatt
streichen. Den Tortendeckel darüber legen.
Nun die Karamellsahne ebenfalls mit San-apart standfest aufschlagen, über den Tortendeckel ver-
teilen und glatt abstreichen. Torte abdecken und für ca. 5-6 Stunden im Kühlschrank kühlen.
Nachdem die Torte gut durchgekühlt ist, den Tortenring vorsichtig lösen. Die Zartbitter-Kuvertüre
in einen kleinen Gefrierbeutel geben und im warmen Wasser schmelzen lassen. Wenn die
Kuvertüre geschmolzen ist, vom Gefrierbeutel eine kleine Ecke abschneiden damit ein dünner
Strahl der Kuvertüre auslaufen kann. Damit Linien auf die Torte spritzen. Mit 12 Toffifee's die
Anzahl der Tortenstücke dekorieren. Restliche Toffis klein schneiden und die Torte mittig
dekorieren.

Dekorieren könnt ihr natürlich wie es euch gefällt. Das bleibt jedem selber überlassen.!!!!♥♥♥




 
Ich wünsche euch gutes Gelingen

Alles Liebe

Eure Irmi

Dienstag, 2. Mai 2017

Frühlingssalat mit Spargel und Ei


Die Spargelzeit ist kulinarisch eine richtig tolle Zeit, auf die ich mich das ganze Jahr über freue.
Gleich zum Auftakt gibt es ein Rezept für einen herrlichen Frühlingssalat mit Spargel welches ich vor ein paar Tagen bei Eatsmarter gefunden habe. Die Vinaigrette, mit der der Salat angemacht wurde hat uns besonders gut geschmeckt.

Dazu gab es bei uns heute ein kleines Stück Tafelspitz, weil der noch vom Vortag übrig war und es hat sehr gut dazu gepasst, obwohl mein lieber HP gemeint hat, dass der Salat auch ohne Fleisch-Beilage hervorragend geschmeckt hätte. Dem kann ich nur zustimmen.


Zutaten für 2 Personen:
4-6 Stangen weißer Spargel
2 hart gekochte Eier 
1 kleine Schalotte  
1 EL. Kapern 
3 EL. Balsamico bianco
½ EL. Senf 
Salz und Pfeffer aus der Mühle 
3 EL. Olivenöl 
½ TL. Zucker 
1 Hand voll Rucola 
5-6 Kirschtomaten 
1 EL. frisch geschnittenen Schnittlauch 

Zubereitung:
Spargel waschen, gründlich schälen und in kochendem Salzwasser ca. 8 Minuten bissfest kochen.
Abgießen, abschrecken, abtropfen lassen und in ca. 3-4 cm lange schräge Stücke schneiden.
Eier pellen, Schalotte schälen und in ganz feine Würfel schneiden, Kapern fein hacken.
Essig mit Senf, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren und das Öl unterschlagen. Kapern und Schalotte unterrühren und nochmals abschmecken wenn es nötig ist.
Kirschtomaten waschen und halbieren. Spargel mit der Vinaigrette vermengen.
Rucola waschen und trockenschleudern und auf einem Teller anrichten. Mit dem Spargel, den
Tomaten und den Eiern garnieren. Restliche Vinaigrette darüber träufeln. Mit Schnittlauch und Pfeffer bestreuen, sofort servieren.
Lasst es euch schmecken.




Eure Irmi

Freitag, 28. April 2017

Vinschger Schneemilch


Die Schneemilch ist eine alte Vinschger Festtags-Nachspeise und durfte früher als Abschluss eines Bauernmenü's zu den Feiertagen nie fehlen. Die ganze Familie saß damals zusammen an einem Tisch und alle löffelten aus derselben Schüssel.
Schneemilch war früher vorwiegend ein arme Leute Essen, man konnte doch nur die Zutaten benutzen, die auf dem Hof vorrätig waren. Deshalb sah auf jedem Hof die Schneemilch anders aus und sie schmeckte auch überall anders.
Heute erinnert man sich vermehrt auf alte Gerichte und man führt sie wieder neu in den Speisen-
plan ein. Bei den Zutaten wird nicht mehr so gespart, man neigt eher dazu eine Luxus-Ausführung
zu kreieren . Doch ist die Schneemilch inzwischen bei Einheimischen und auch bei Gästen ein sehr beliebtes Dessert, das heute wieder oft als krönender Abschluss eines Menüs steht.

Ich teile dieses Rezept sehr gerne mit euch weil ich der Meinung bin, dass alte Gerichte weiterleben
sollen, denn  sie schmecken nach wie vor unsagbar lecker. Probiert es einfach aus und lasst es euch schmecken.




Zutaten für 2-3 Personen:
90 g. altbackenes Weißbrot
25 g. Rosinen
70 ml. Milch
1 Vanillezucker
1 ½ EL. Zucker
2 EL. Rum
etwas Zimt
etwas Zitronenabrieb
1 EL. Pinienkerne
200 ml. Sahne
Schokoraspel für die Deko

Zubereitung:
Weißbrot in kleine Würfel schneiden und in eine flache Schüssel geben. Die Milch mit Vanillezucker
einmal kurz aufkochen und das Brot damit befeuchten. Nun die Rosinen, Pinienkerne, Zucker, Rum
und Zitronenabrieb darübergeben und kurz unterheben. Die Masse leicht andrücken und mit Zimt
bestreuen. Im Kühlschrank ca. 1 Stunde ziehen lassen. Inzwischen die Sahne steif schlagen.
Die Schneemilch auf Tellern anrichten, geschlagene Sahne (Schnee) darüber verteilen und mit
Schokoraspel bestreuen. Sofort servieren und genießen.

 



Ich wünsche euch gutes Gelingen und guten Appetit

Eure Irmi

Dienstag, 25. April 2017

Backtrennfett selber machen


Backtrennfett kann man auch selber machen und das in kürzester Zeit. Ihr kennt doch alle die
fertigen Backtrennsprays, die es seit geraumer Zeit überall zu kaufen gibt. Braucht ihr nicht mehr,
kann man problemlos selber machen. Bis vor Kurzem habe ich meine Backformen noch nach alt
bewährtem Muster eingefettet und bemehlt, doch mit dem selbst gemachten Backtrennfett
erübrigt sich die Mehlstauberei nach dem Fetten. Die Kuchen oder das Brot lösen sich so gut von der Backform, also, ich bin total begeistert.
Sicher wollt ihr jetzt wissen, wo ich das tolle Rezept gefunden habe? Natürlich beim Stöbern auf
YouTube und zwar nennt sich der Kanal  Küchen Schelle. Der lieben Anita und ihren Video's folge
ich jetzt schon eine ganze Weile und ich habe ihre Rezepte schätzen gelernt, denn sie stehen alle
unter dem Motto „Schnell-einfach-gut“. Ein Motto, das ich unsagbar liebe.  Aber schaut selbst bei
ihr vorbei, ihr werdet dort sicher das eine oder andere Rezept finden.




Zutaten:
100 g. Ceres (Kokosfett)
100 ml. neutrales Speiseöl (b. m. Sonnenblumenöl)
100 g. Weizenmehl

Zubereitung:
da ich keinen Thermomix besitze habe ich die Zubereitung mit einem Pürierstab getätigt. Ist super
gelaufen.
Alle Zutaten in einen schmalen hohen Mixbecher geben und mit dem Pürierstab ca. 3 Minuten gut
durchmixen damit eine cremige Flüssigkeit entsteht. Anschließend in ein Glas (Marmeladeglas)
abfüllen und im Kühlschrank fest werden lassen. Zum Einstreichen der Backform, mit dem Messer
etwas Backtrennfett aus dem Glas holen und die Form damit einstreichen. Das Fett ist sofort
streichfähig. Mit Mehl bestauben braucht es nicht mehr.
Lasst euch diesen super tollen Backhelfer nicht entgehen!


Alles Liebe

Eure Irmi

Freitag, 21. April 2017

Apfel-Spekulatius-Traum


Die letzte Zeit haben wir das Gefühl, der Winter möchte noch einmal zu uns zurück kommen. Das launische Aprilwetter hat uns voll im Griff und die angenehmen Temperaturen der Tage vorher
sind wieder Vergangenheit. Ganz automatisch bekommt man nochmals Lust auf einen winterlich angehauchten Nachtisch. Äpfel und Zimt und der Duft von Spekulatius sind aufs Neue gefragt.
Was spricht dagegen – alle Zutaten sind im Haus und die Äpfel in der Obstschüssel sind ja auch nicht mehr die Jüngsten; sie sollten verarbeitet werden. Dieser Nachtisch kommt also wie gerufen.
Er ist cremig - fruchtig - crunchy.

Schon seit geraumer Zeit steht der Nachtisch auf meiner Liste, doch habe ich es bisher nicht geschafft, ihn zuzubereiten. Interessant, oft schiebt man so manches Rezept immer wieder vor sich her, aber trotzdem verliert man es nicht aus dem Sinn. Nun aber können wir ihn genießen.
Das Rezept stammt von Sally.




Zutaten für 2 Personen:

für das Apfelkompott:
2 mittlere Äpfel (säuerlich)
½ EL. Zucker
Saft ½ Zitrone
etwas Zimt

50 g. Spekulatius

für das Krokant:
30 g. Mandelstifte
1 EL. Zucker
1 EL. Wasser

für die Creme:
150 g. Quark 20%
150 g. Naturjoghurt
40 ml. Rahm
30 g. Zucker
etwas Vanilleextrakt

Zubereitung:
Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. In einen Topf geben, Zitronensaft,
Zimt und Zucker dazugeben und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Apfelkompott
auskühlen lassen.
Spekulatius-Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz zerkleinern.
Für das Krokant, den Zucker und das Wasser in einen Topf geben, aufkochen lassen, Mandelstifte
dazugeben und karamellisieren lassen bis zur gewünschten Bräunung. Auf ein Schneidebrett geben,
abkühlen lassen und mit dem Messer zerkleinern.
Die Zutaten für die Creme miteinander zu einer schönen glatten Masse aufschlagen.

Schichtung:
Die Hälfte der Creme in die Gläser verteilen.
Darauf die Hälfte der Äpfel geben und mit jeweils der Hälfte der Spekulatius und der Mandeln belegen.
Restliche Creme darüber, wieder Apfelkompott, Spekulatius und zum Schluss die Mandeln.
Die Schichten können auch anders angeordnet werden – jeder wie er mag.
Das Dessert mindestens 1-2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Mein Tipp: ♥♥♥
Die Creme kann auch mit anderen Aromen oder Likör verfeinert werde. Amaretto oder Mandelsirup
würde gut dazu passen.


Alles Liebe

Eure Irmi

Dienstag, 18. April 2017

Lauchrisotto mit Pilzen


Lauchrisotto ist eines der italienischen Klassiker und schmeckt unsagbar lecker. Es gehört zu den
vegetarischen Sattmachern und man darf es locker mit fünf Sternen auszeichnen. Als geschmacklich
einzigartig und als tolles Schnellgericht ist Risotto in jeder Küche beliebt.
Risotto kochen hat aber auch seine Tücken, man muss ihm die ganze Aufmerksamkeit widmen.
Fertig ist das Risotto in dem Moment wann es eben fertig ist und es duldet keine Wartezeit beim servieren. All zu schnell verliert es seine schlotzige Konsistenz und es wäre doch jammerschade wenn das Risotto seinen  i-Punkt verlieren müßte.







 
Zutaten für 2 Personen:
120 g. Lauch (vom hellgrünen und weißen Teil)
165 g. Risotto-Reis
1 kleine Knoblauchzehe
3 El. Öl
450 ml Gemüsebrühe
4-5 St. Champignon oder Kräuterseitlinge
etwas Butterschmalz
Salz, Chiliflocken und Schnittlauchröllchen
1 EL. geriebenen Parmesan

Zubereitung:
Lauch putzen, längs halbieren und gut durchwaschen. Abtropfen lassen und in ca. ½ cm dicke
Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Brühe aufkochen und warm halten.
Öl in eine Pfanne geben, den Knoblauch mit dem Lauch ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten.
Reis dazugeben und kurz mit dünsten. Mit einem Teil der warmen Brühe angießen und quellen
lassen. Immer mal wieder rühren. Nach und nach unter Rühren Brühe dazugeben und das Risotto
ca. 25 Minuten fertig garen.
Inzwischen die Pilze putzen, in Würfel schneiden und mit dem Butterschmalz in einem separaten
Topf leicht andünsten. Nachher etwas salzen.
Nun das Risotto mit Salz, Parmesan und Chiliflocken abschmecken.
Risotto auf dem Teller anrichten, mit den Pilzen belegen und mit Schnittlauch dekorieren.
Sofort servieren und genießen.




Ich wünsche Euch guten Appetit

Eure Irmi

Freitag, 14. April 2017

Butterkekskuchen mit Himbeeren


ein Klassiker für viele Geburtstage und andere Feierlichkeiten. Mit Butterkekskuchen ist man das
ganze Jahr über herzlich willkommen. Das ist echt Kuchenspaß für groß und klein und schmeckt durch die Beerenmasse schön fruchtig und frisch. Man kann ihn sehr gut am Tag vorher backen,
wenn er einen Tag richtig durchziehen darf, schmeckt er gleich nochmal so gut.
Es gibt viele Varianten von Butterkekskuchen und eine gibt es heute in diesem Blog zu sehen.
Die Masse ist ausgerichtet für ein Blech von ca. 35 x 33 cm.

Zutaten für den Biskuit:
5 Eier
80 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
110 g. Mehl
½ TL. Backpulver
20 ml neutrales Speiseöl

Zutaten für die Beerenfüllung:
600 g. Himbeeren aus dem Tiefkühler
1½ Pckg. Vanille-Puddingpulver
100 ml. Himbeersirup
250 ml. Wasser

Zutaten für die Sahneschicht:
650 ml. Sahne
6 TL. San-apart oder anderes Sahnestandmittel
2 Pckg. Vanillezucker

24 St. Butterkekse
Kakao zum Bestreuen

Zubereitung Biskuit:
Ofen auf 170° Ober/Unterhitze vorheizen.
Das Backbleck mit Backpapier belegen.
Eier mit Zucker und einer Prise Salz zu einer sehr cremigen und stabilen, fast steifen Masse
aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 8 Min.)
Mehl und Backpulver mischen und in den aufgeschlagenen Teig sieben, vorsichtig unterheben.
Danach das Speiseöl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig auf das vorbereitete Blech streichen und für ca. 10-12 Min. backen.
Es empfiehlt sich die Stäbchenprobe zu machen.
Den noch warmen Biskuit auf ein gezuckertes Küchentuch stürzen und das Backpapier vorsichtig
entfernen. Danach auf einen rechteckigen Tortenretter oder Tortenplatte  umsetzen und abgedeckt komplett auskühlen lassen.
Nach dem Auskühlen die Butterkekse auf der Teigplatte positionieren, einen Backrahmen drum herum legen um die richtige Größe zu erhalten. Den Rahmen in den Biskuit drücken.
So bekommt man das genaue Maß für die Schnitten und es gibt nachher kein lästiges Ränder-Schneiden. Die Butterkekse wieder entfernen.
Den überbleibenden Biskuitrand kann man so vernaschen oder zu Biskuitbrösel verarbeiten.


Für die Beeren-Puddingfüllung ca. 200 ml. Wasser + 100 ml. Himbeersirup, den Saft einer halben
Zitrone und 1 EL. Zucker aufkochen. Das Puddingpulver mit den restlichen 50 ml. Wasser glattrühren
und ins kochende Wasser einrühren. Kurz köcheln lassen damit ein fester Pudding entsteht. Die
Puddingmasse vom Herd nehmen und sofort die aufgetauten Beeren untermischen.
Die Beerenmasse auf dem Biskuit verteilen und glattstreichen. Den Kuchen abdecken und gut
auskühlen lassen.
Die Sahne leicht anschlagen, San-apart und Vanillezucker einrieseln lassen und fertig schlagen.
Die Sahne auf der Beerenmasse verteilen, glattstreichen, mit den Butterkeksen belegen und gut
abgedeckt im Kühlschrank kühlen.
Vor dem Servieren mit Kakao bestreuen.





Ich wünsche euch gutes Gelingen und ein schönes Osterwochenende.

Mocht's guat

Eure Irmi