Dienstag, 28. Juni 2016

Gemüsespieß


Ich finde, die Gemüsespieße sind nicht nur ausgesprochen lecker, sie machen auch noch optisch
richtig was her. Schon allein die einmaligen, leuchtenden Farben bringen die Geschmacksnerven aus der Ruhe. Zur Grillsaison gehören diese Spießchen einfach dazu und ich versichere Euch, da
bleibt keines auf dem Backblech liegen, die werden restlos alle weg geschnappt. Der Grund dafür
ist sicher diese tolle Marinade, mit der die Spieße vor dem Grillen bepinselt werden, danach könnt Ihr sie in den Ofen schieben und einer flotten Beilage steht nichts mehr im Wege. Eure Gäste sind
garantiert begeistert. Wenn Ihr dazu dann noch den herrlichen Schnittlauch-Dip reicht, wird der
Grillabend zum kulinarischen Erlebnis, das noch lange in den Köpfen der Gäste herum schwirrt.
Die Ananas in den Spießen gibt eine herrlich fruchtige Note, die auf keinen Fall fehlen sollte.
Deshalb würde ich vorschlagen, dass Ihr nicht ganz sparsam damit umgeht. Die Ananas kann's
nämlich ganz gut mit dem Curry in der Marinade; die zwei sind ein tolles Geschmacksteam.




Zutaten für 4 Spieße:
1 Zucchini
1 große rote Paprika
Ananas aus der Dose
1 weiße Zwiebel
Cocktailtomaten
Olivenöl für die Form

Zutaten für die Marinade (Menge reicht für ca. 6 Spieße)
3 EL. Tomatenmark
2 EL. Sojasauce
3 EL. Olivenöl
1 Spritzer Zitronensaft
1 TL. Honig oder Zucker
2 Zehen Knoblauch (1x zerdrückt und 1 x in Scheibchen)
Chiliflocken, Currypulver, Salz und Pfeffer zum Würzen nach Geschmack
1-2 EL. Ananassaft aus der Dose (optional) nur wer mag.

Zubereitung:
Den Backofen auf 200° Umluft vorheizen.
Das Gemüse putzen, waschen und in Stücke schneiden. Danach die Gemüsestücke auf Holzspieße
stecken. Eine Auflaufform mit Olivenöl auspinseln, die Spieße darin verteilen.
Die Zutaten für die Marinade miteinander vermengen, würzen und mit einem Pinsel auf die
Spieße verteilen.
Die Spieße in den Ofen schieben und ca. 35 – 40 Minuten garen lassen. Diese angegebene Zeit ist
ein Vorschlagswert; auf jeden Fall sind die Spieße gar und schmackhaft, wenn die Gemüsestücke
leichte braune Ränder zeigen und sich schöne Röst-Aromen entwickeln konnten.



I
Ich wünsche Euch gutes Gelingen und noch viele schöne Grillabende in dieser Saison.
Eure Irmi

Freitag, 24. Juni 2016

Apple Butter - Apfelkraut

Gastbeitrag

Apple Butter ist ein amerikanischer Brotaufstrich aus Äpfeln und enthält weder Kraut noch Butter
wie es der Name vermuten lässt. Das fein-würzige Apfelmus mit viel leckeren Zimtgeschmack weist
bei dessen Verwendung eine unsagbare Vielfalt auf. Es eignet sich sehr gut als Beilage zu Waffeln,
Pfannkuchen, Eis, Schichtspeisen und vor allem als Brotaufstrich. Je länger ich darüber nachdenke
um so mehr Verwendung fällt mir ein. Einen vornehmen Geschmack verleiht es beim Verfeinern
von BBQ-Saucen und schmeckt super als Beilage zu Schweinefleisch.
Sicherlich habt ihr auch eine gute Idee, wie man Apfelkraut noch anderweitig verwenden könnte. Dann schreibt es mir, bitte, in die Kommentare. ♥♥ Ich bin schon ganz gespannt.
Natürlich hat sich diese leckere Speise wieder mal mein Neffe einfallen lassen; er hat uns dann mit
einem Glas Apple Butter beschenkt als er das letzte Mal zu Besuch war. Wir danken Dir lieber
Matti und wir hoffen, dass Du Deine Kochleidenschaft weiterhin behalten kannst.
Wir wären sonst wohl nie zu Apple Butter gekommen.
Mehr Informationen über Apfelkraut gibt es bei Wikipedia .




Zutaten:
2 kg Äpfel
240 ml Wasser oder Apfelsaft
250 g. Zucker
1 Prise Salz
1 TL Zimt
½ TL. Piment
½ TL. Nelkenpulver
1 Bio Zitrone

Zubereitung:
die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit Wasser
oder Apfelsaft weich kochen. Nun Zucker, Salz und Gewürze und, wenn man will, etwas Zitronen-
saft sowie Abrieb der Zitrone dazugeben. Alles bei schwacher Hitze köcheln lassen bis die Masse
dicklich wird. Apple Butter in heiß gespülte Gläser abfüllen und verschließen.
Ergibt ca. 3 Gläser à 250 g.

 





Solltet Ihr Apfelkraut nachkochen wollen, wünsche ich gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken.

Eure Irmi

Dienstag, 21. Juni 2016

Pekannuss-Brot


Lust auf Brot?  Ist doch klar,
auf Brot hat man immer Lust und auf die große Vielfalt auch. Nicht nur beim Bäcker gibt es heute
eine riesengroße Auswahl an hellem und dunklem Brot, zunehmend wird auch zu Hause gebacken.
Die verschiedenen Sorten, welche zu Hause gebacken werden sind nicht wenige. Die Ideen sind so
vielseitig und einfallsreich und die Abwechslung und die Gesundheit profitieren davon. Man lernt
wieder öfter mal selber backen und damit auch gutes Brot schätzen. Gutes Brot ohne Geschmacks-
Verstärker und ohne Haltbarkeits-Zusätze.
Brotbacken ist für mich eher Neuland; von diesem Rezept aber habe ich mich wieder überlisten lassen, genau so, wie von Katharina's Dinkel-Mandel-Stuten vor ein paar Monaten, der mich auf Anhieb angesprochen hat, der mir gut gelungen ist und auch sehr lecker war.
Dieses Brot hier ist ebenfalls anfängertauglich und macht auch nicht unmöglich viel Arbeit;
benötigt  nicht viel Zeit für eine lange Teigführung und man hat nach ein paar Stunden schon
gutes Brot in den Händen.
Ich finde es schaut super gut aus und es schmeckt auch ganz herrlich nussig und würzig.
Mit Sicherheit werde ich diese guten Stücke nochmals backen.







Zutaten für 1 Brot
400 g. Weizenmehl Typ 480 (bei mir mit Dinkelvollkornmehl gemischt)
2 TL. Salz
1 TL. Zucker
1 Tüte Trockenhefe
Gut ¼ l. lauwarmes Wasser (max. 30°)
1 EL. Olivenöl
100 g. Pekan-Nüsse

Zubereitung:
Pekan-Nüsse klein hacken.
Mehl mit Salz und Zucker und Hefe in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Wasser, Öl und
Nüsse dazugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem Brotteig kneten lassen.
Das dauert ca. 10 Minuten. Den Teig aus der Schüssel nehmen, von Hand nochmals kurz
durchkneten (der Teig sollte geschmeidig sein – nicht klebrig) und dann wieder in die Schüssel
zurücklegen.
Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.
Die Menge des Teiges sollte sich verdoppeln. (Das geht wunderbar im Backofen bei 50° C.)
In der Zwischenzeit eine Brotbackform vorbereiten.
Sobald der Teig das doppelte Volumen erreicht hat, nochmals leicht durcharbeiten, in die Form
legen, und mit Hilfe eines Silikonpinsels mit lauwarmen Wasser bestreichen. Auf dem Brotlaib mit
einem Messer Kreuzkaro's einritzen.
Das Brot erneut abdecken und wieder auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.
(Solltet Ihr den Teig im Backofen gehen lassen, bitte während dem Aufheizen auf 250 °den Teig
herausnehmen.)
Den Backofen auf 250 ° Ober/Unterhitze aufheizen.
Bitte, schwaden nicht vergessen.
Das Brot auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben und 10 Minuten backen, dann auf 190 °
zurückschalten und weitere 20-25 Minuten hellbraun backen.


Frühstück mit Pekan-Nuss-Brot



mit Butter und feiner Erdbeermarmelade

Quelle: www.mamas-rezepte.de


Ich wünsche Euch gutes Gelingen

Eure Irmi

Freitag, 17. Juni 2016

Vanille-Creme-Torte mit Erdbeertopping


Eine super tolle Torte zur Erdbeerzeit. Ich sage immer wieder, die Erdbeerzeit muss man nutzen
und vor allem die Zeit, in der die heimischen Erdbeeren auf den Markt kommen. Mir kommt immer
vor, dass die Erdbeeren, die hier wachsen, besonders aromatisch schmecken. Dabei hat man gute
Gelegenheit die Direktvermarktung von Produkten aus heimischer Landwirtschaft zu unterstützen und die kurzen Transportwege schonen außerdem noch die Umwelt. Die Umwelt schonen sollte eigentlich für jedermann vorrangig sein und wo man kann, sollte man dazu beitragen. Jeder noch so
kleine Beitrag ist für unsere Umwelt wichtig, so nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist".

Das Erdbeertopping hat einen ganz tollen Geschmack und kommt außerdem ganz ohne der üblichen Gelatine aus. Das Topping wird mit Gelierzucker (welcher pflanzliche Geliermittel enthält) zubereitet. Ganz viele Menschen legen großen Wert auf pflanzliche Geliermittel. Geschmacklich ist das Topping einfach voll mmmh !! und während der Zubereitung schleicht sich ein herrlicher Duft durchs Haus, da wachen wirklich alle Genießer auf und finden ganz automatisch den Weg in die Küche.
Dieses Erdbeer-Topping habe ich mir bei Andrea abgeschaut. Danke liebe Andrea für's Teilen. 

Mein Tipp: Bitte darauf achten, dass beim Servieren das Tortenstück nicht umkippt weil das schöne
Topping haftet leider nicht so gut auf der Creme.




Gerade eben habe ich den Blog von Yushka besucht und die Zutaten für den CoI im Monat
Juni gelesen,  da dachte ich mir, dass diese Torte doch genau zwei dieser Zutaten enthält. Deshalb
liegt es nahe, dass ich im Monat Juni beim

Calendar of Ingredients

wieder dabei bin.
Kennt jemand dieses Event noch nicht ??? mit einem klick seit ihr bei Yushka und könnt in Ruhe
alles nachlesen.
Aber nicht nur wegen des Event's, im Blog „ Sugarprincess“ gibt es auch sonst viele interessante
Rezepte und Videos und das Schmökern dort macht viel Spaß. 

Zutaten für den Wiener-Boden:
4 Eier
3 EL. Wasser heiß
135 g. Zucker
1 Prise Salz
1 Vanillezucker oder etwas Naturvanille
170 g. Mehl
1 ½ TL. Backpulver
40 g. Butter

Zutaten für die Vanillecreme:
1 Pckg. Puddingpulver Vanille
2 EL. Zucker
500 ml Milch
180 g. Butter (mit Zimmertemperatur)
80 g. Puderzucker

Zutaten für die Tränke:
Saft von ½ Orange frisch gepresst
2 EL. Rum

Zutaten für das Erdbeertopping:
500 g. Erdbeeren
50 ml. Holunderblütensirup
125 g. Gelierzucker

Krokant für den Außenrand

Zubereitung Wiener Boden:
die Butter in einem Topf schmelzen und anschließend abkühlen lassen.
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Die Backform von 24 cm Ø vorbereiten – Boden einfetten und mit Mehl bestäuben.
Ganze Eier mit Salz, Zucker, Vanillezucker und Wasser zu einer sehr cremigen und stabilen fast
steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 8 Min.)
Mehl und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben und vorsichtig
unterheben, danach die abgekühlte flüssige Butter ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen für ca. 28 Min. Backen.
Die Stäbchenprobe nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen und noch warm
auf ein Küchentuch stürzen und die Backform entfernen.
Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen.

Zubereitung Vanillecreme:
Den Vanillepudding nach Packungsanleitung kochen und anschließend in eine Schüssel geben, mit
einer Folie bedecken und auskühlen lassen. (Folie direkt auf den Pudding geben damit sich keine
Haut bilden kann).
Die weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig schlagen und nach und nach esslöffelweise den
abgekühlten Pudding einrühren bis sich alles schön verbunden hat.

Zubereitung Tränke, Erdbeertopping und Fertigstellung:
Zutaten für die Tränke miteinander vermischen.

Die Erdbeeren putzen und in kleine Stücke teilen. 250 g. Erdbeeren in einen Topf geben und mit
dem Holunderblütensirup pürieren. Anschließend den Gelierzucker dazugeben und die Fruchtmasse unter Rühren ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Danach die restlichen Erdbeeren zum Topping geben, unterrühren, den Topf vom Herd nehmen
und die Masse auskühlen lassen.
Inzwischen die ausgekühlte Torte in der Mitte waagrecht teilen. Den Tortenboden auf eine
Tortenplatte geben und mit einem Tortenring umschließen.
Die Hälfte der Tränke mit Hilfe eines Silikonpinsels auf den Tortenboden verteilen. Die Hälfte der
Creme auf den Tortenboden geben und glattstreichen. Den Tortendeckel darüber geben und mit
der restlichen Tränke bepinseln. Die 2. Hälfte der Creme, von der wir ca. 2 Esslöffel abnehmen und
zur Seite stellen, (die brauchen wir zum Einstreichen für den Außenrand) auf den Tortendeckel
geben und ebenfalls glattstreichen.
Das abgekühlte Erdbeertopping auf der Torte verteilen.
Torte im Kühlschrank ein paar Stunden gut kühlen.
Vor dem Servieren die Torte vom Tortenring befreien, den Außenrand mit der restlichen Creme
einstreichen und mit Krokant dekorieren.
Die Torte servieren und genießen. Lasst es Euch schmecken !!!




Süsse Erdbeergrüße

Eure Irmi

Dienstag, 14. Juni 2016

Schinken-Käse-Omelett






Für mein Lieblingsomelett lasse ich alles andere liegen, dazu noch einen schönen Salat und mein
Mittagessen ist perfekt. Wir beide mögen dieses Omelett sehr gerne, wobei mein lieber HP das
klassische Omelett mit Marmelade gefüllt noch lieber essen würde.
Omelett wird ganz verschieden zubereitet, manche verzichten komplett auf die Zugabe von Mehl,
wir hingegen bevorzugen  das Omelett mit Mehl. Auch lieben wir es, wenn das Omelett schön dünn
ausgebacken wird. Da hat jeder so seinen persönlichen Geschmack und in der hauseigenen Küche kann man sich solche Wünsche wohl problemlos erfüllen.
Egal wie man das Omelett auch nennen mag, ob Pfannkuchen, Palatschinken, Pancakes, Tortilla,
Frittata oder Crêpes, die drei Grundzutaten, Milch, Eier und Mehl bleiben dieselben und die
Füllungen variieren von herzhaft bis süß. So einfach, so variabel und sooo wohlschmeckend. ♥♥♥
  




Omelett ist ein typisches Essen für Menschen die momentan wenig Zeit zum Kochen haben, oder
eben, so wie es Kathy beschreibt, sich in einer gewissen Kochunlust-Phase befinden. Deshalb hat
sie die Situation gepackt und zu einem Blogger-Event aufgerufen. Sie sammelt jetzt verschiedene
Rezepte für Omelett. Hier möchte ich ihr meinen Vorschlag schicken.

Logo Omelett


Zutaten für 4 Omelett:
250 ml Milch
210 g. Mehl
4 Eier
Salz nach Belieben
ca. 250 gr. dünn geschnittenen gekochten Schinken
8 Scheiben Sottilette-Schmelzkäse
Schnittlauch nach Belieben für Teig und Deko
Butterschmalz für die Pfanne

Zubereitung:
Milch, Mehl und Salz zu einen geschmeidigen Teig verrühren und ca. 1 Stunde ruhen lassen,
wenn die Zeit dafür vorhanden ist. Vor dem Backen noch die Eier und den Schnittlauch kurz
unterrühren.
Butterschmalz in der Pfanne schmelzen lassen, Teig dazu geben. Sobald er die gewünschte
Farbe genommen hat, das Omelett wenden, mit Schinken und Käse auf der halben Seite befüllen,
und die zweite Seite darüber schlagen. In der Pfanne noch 1 Minute ruhen lassen, damit der
Käse leicht schmelzen kann. Omelett aus der Pfanne nehmen und servieren.




 
Guten Appetit

Eure Irmi

Freitag, 10. Juni 2016

Marmor-Guglhupf

ein Geschmackserlebnis aus der Resteküche

Eigentlich sollte es ein ganz normaler Marmor-Kuchen werden, so hatte ihn sich mein lieber HP
gewünscht, doch als mein Blick über unsere Obstschüssel streifte, sah ich da eine Orange und einen Apfel liegen, die schon ein gewisses Alter hatten. Nun galt es aber den Marmor-Kuchen-Wunsch
zu erfüllen und irgendwie sollte doch auch dieses Obst verbraucht werden.
Den Marmor-Kuchen habe ich schön öfters in ein wenig abgewandelter Form gebacken und es hat
immer lecker geschmeckt aber gleich zwei nicht typische Zutaten habe ich noch nie dazu
geschwindelt, heute bin ich dieses Risiko voll eingegangen. Gott sei Dank, denn so ist das Obst
verwertet und ein äußerst geschmackvoller Marmor-Kuchen steht auf dem Tisch.
Alles ist gut gelaufen, der Kuchen war fluffig und geschmackvoll, gemundet hat er uns auch und
alle Wünsche sind erfüllt. Super.

Und wer diesen Marmor-Kuchen jetzt nicht anpeilt, der verpasst was !!




Zutaten:
4 Eier
180 g. Zucker
1 Vanillezucker
200 g. Butter
450 g. Mehl
1 Backpulver
1 Prise Salz
1 Apfel
70 g. Zartbitter-Schokolade
80 ml frisch gepressten Orangensaft
3 EL. Rum

Zutaten für die Glasur:
120 g. weiße Kuvertüre
2 EL. neutrales Speiseöl
Schokostreusel

Zubereitung:
alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben.
Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen.
Backform einfetten und mit Semmelbrösel bestreuen.
Die Butter, Zucker und Vanillezucker mit der Küchenmaschine schaumig schlagen. Eier dazugeben
und einzeln je eine Minute unterschlagen lassen. Apfel schälen und raspeln und unter den Teig
heben. Nun das Mehl mit Backpulver und Salz mischen und löffelweise langsam und abwechselnd
mit dem Rum und dem Orangensaft unter die Masse rühren.
Schokolade im Ofen schmelzen lassen. Den Teig in zwei Teile teilen.
Unter einen Teil des Teiges die geschmolzene Schokolade rühren. Den Teig nun mit dem Löffel
abwechselnd hell/dunkel in die Form geben, glattstreichen und im Ofen ca. 55 Minuten backen.
Den Kuchen aus dem Ofen holen und ca. 5 Minuten ruhen lassen, dann stürzen und mit einem
Tuch bedeckt komplett auskühlen lassen.
Zubereitung Glasur:
die Kuvertüre in kleine Stücke teilen und mit dem öl im Wasserbad schmelzen lassen.
Den Kuchen überziehen und mit Schokostreusel dekorieren.




 
Ich wünsche Euch gutes Gelingen und schönes Wochenende

Eure Irmi

Dienstag, 7. Juni 2016

Spargelsauce mit Semmelknödel


Vor rund drei Wochen habe ich mit Freunden eine kleine Wanderung unternommen und auf dem
Weg sind wir natürlich im Gasthaus eingekehrt. Während wir auf das Getränk warteten, konnten wir mit Ruhe die Speisenkarte begutachten, welche zufällig auf dem Tisch lag. Darin wurde  „Brennesel-Knödel mit Spargelsauce“  angeboten. Ich dachte mir, lecker, werde ich auch mal probieren.
in dieser Kombination habe ich Spargel noch nie gegessen, das weckte meine Neugier.
Ich hatte noch etwas Spargel zu Hause und Semmelknödel lagen im Gefrierschrank. Nun waren
es leider keine Brennesel-Knödel und auch keine Spinat-Knödel, was sehr schade war. Mich hat
hier aber am meisten die Kombination Knödel mit Spargelsauce interessiert.. Das wollte ich
unbedingt ausprobieren. Mir hat es sehr gut geschmeckt und meinem lieben HP auch.
Kommt auf meine Nachkochliste für die nächste Spargelsaison.




Zutaten für die Spargelsauce (für 2 Personen)
5-6 Stangen weißer Spargel
Salz, Zucker und etwas Butter (für den Spargelsud)
1 Spritzer Zitronensaft

30 g. Butter
1 EL Mehl
ca. 200 ml Spargelsud
80-100 g. Gorgonzola
Salz, Pfeffer und Muskat zum Würzen

Zubereitung Spargelsauce:
Spargel putzen, schälen und in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. In einem Topf mit Wasser, Salz,
Zucker, wenig Butter und einem Spritzer Zitronensaft ca. 7-8 Minuten kochen lassen.
Abseihen, den Spargelsud (ca. 200ml) aber auffangen, weil er für die Sauce benötigt wird.
Nun die Butter und das Mehl in einem Topf leicht anschwitzen, sobald es die gewünschte Farbe
erreicht hat, mit dem Spargelsud löschen, und ein paar Minuten leicht köcheln lassen.
Anschließend die Hälfte der Spargelstücke (nicht die Spargelspitzen) in die Sauce geben. Sauce
pürieren, Gorgonzola dazugeben, Sauce würzen und die restlichen Spargelstücke dazu geben.
In der Zwischenzeit die Knödel im gesalzenen Wasser gar kochen; alles auf Tellern anrichten und
servieren.



Nun wünsche ich Euch noch einen schönen Tag und gutes Gelingen beim Nachkochen

Eure Irmi

Freitag, 3. Juni 2016

Schwedische Mandeltorte - glutenfrei

Eine Schwedische Mandeltorte steht schon einige Zeit auf meiner Backliste. Jetzt bin ich endlich
dazu gekommen, dieses herrliche Backwerk zu zaubern. Sie ist geschmacklich eine Wucht, der
Mandelduft kommt gut durch, so, wie es bei einer Mandeltorte auch sein soll.
Zuerst dachte ich mir uhhhh zwei Böden separat backen und und und. Es hat sich aber herausge-
stellt dass sich die Arbeit gut in mehrere Schritte einteilen lässt und somit überhaupt nicht mehr
schlimm erscheint. Die Arbeitsschritte jeweils sind kurz und sie lassen sich gut zwischendurch ein-
schieben.

Besonders aber freut mich, dass die Torte glutenfrei ist und alle jene die unter Glutenunverträglich-
keit leiden, ohne weiteres mitbacken und mitessen können. Diesbezüglich bräuchte man also keine
Rezept-Änderung vornehmen außer es gefällt der Geschmack so nicht. Weiters dürfte man bei der Creme 2 Eigelbe sparen, sofern man sie anderweitig verwenden möchte.

 









Zutaten für 2 Tortenböden:
6 Eiweiß
1+1 Prise Salz
120 g. Zucker
200 g. gemahlene Mandeln

Zutaten für die Creme:
200 ml Sahne
4-6 Eigelb (nach Wunsch)
100 g. Zucker
1 EL. Amaretto + 2 Tropfen Mandelaroma
150 g. Butter
80 g. Mandelblättchen

Zubereitung:
Backofen auf 200 ° Unter/Oberhitze vorheizen.
Backform von 24 cm Ø vorbereiten – Boden der Form mit Backpapier auskleiden.
Die Butter soll Raumtemperatur annehmen.

3 Eiweiß mit 1 Prise Salz und 60 g. Zucker steifschlagen. Die 100 g. Mandeln ganz vorsichtig
unterheben. Mandelmasse in die Backform geben, glattstreichen und im Ofen ca. 20 Minuten
backen. Herausnehmen, von der Tortenform befreien und komplett auskühlen lassen.
Den 2. Boden auf die selbe Art und Weise herstellen.
Alle beiden Böden komplett auskühlen lassen.

Zubereitung Creme und Fertigstellung:
Anschließend kann man schon mit der Zubereitung der Creme beginnen.
Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten damit sie ein besseres Aroma
bekommen; dann die Mandeln auskühlen lassen.
Inzwischen die Puddingmasse herstellen. Dazu die Sahne, Mandelaroma, Amaretto und Zucker in
eine Pfanne geben und erhitzen. (Achtung! nicht kochen) Sobald sich der Zucker gelöst hat, die
Eigelbe dazugeben und die Masse unter ständigem Rühren eindicken lassen. Das kann auch 5-10
Minuten in Anspruch nehmen. (Masse nicht kochen lassen !!).
Die eingedickte Ei/Sahne Masse in eine Schüssel geben und direkt mit Klarsichtfolie bedecken
damit beim Abkühlen keine Haut entsteht.
Sobald die Mandeln und die Puddingmasse Raumtemperatur erreicht haben, die Butter in eine
Rührschüssel geben und weiß/cremig aufschlagen. Eßlöffelweise die Puddingmasse unterrühren
bis eine schöne Creme entsteht. Creme ca. 1 Stunde kaltstellen.
Nun den ersten Boden auf eine Tortenplatte geben und mit der Hälfte der Creme bestreichen,
zweiten Boden darauflegen.
Mit der restlichen Creme den Tortendeckel und Außenrand einstreichen und mit Mandelblättchen
dekorieren.




Ich wünsche Euch viel Glück bei der Zubereitung und lasst es Euch schmecken !!

Eure Irmi